vergrößernverkleinern
Dragan Labovic (l.) brachte es für Frankfurt auf 10 Punkte und sechs Rebounds © intern

Frankfurt zieht durch einen knappen Erfolg über Bremerhaven ins Endspiel. Ein Zwischenspurt im letzten Viertel bringt die Entscheidung.

Von Rainer Nachtwey

München/Frankfurt - Die Skyliners Frankfurt haben als zweites Team das Endspiel um den deutschen Basketball-Pokal erreicht.

Die Gastgeber setzten sich im zweiten Halbfinale des TOP-FOUR-Turniers in der Ballsporthalle gegen die Eisbären Bremerhaven mit 61:59 (32:35) durch.

Im Finale am Sonntag (ab 15 Uhr im LIVESTREAM und auf SPORT1) trifft die Mannschaft von Trainer Murat Didin auf die Brose Baskets Bamberg, die sich im ersten Halbfinale gegen die BG Göttingen durchsetzten.

"Jetzt ist nur noch ein Sieg nötig, allerdings gegen ein wahrscheinlich etwas besser organisiertes Team", schaute Skyliners-Spielmacher Pascal Roller bereits voraus.

Starker Beginn der Eisbären

Bester Werfer des Siegers war Derrick Allen mit 15 Punkten und 9 Rebounds. Auf Seiten des Verlierers erzielte Jeff Gibbs (13 Punkte, 11 Rebounds) die meisten Zähler.

Die Halle stand von Beginn an hinter den gastgebenden Frankfurtern, bei denen Coach Didin auf den immer noch angeschlagenen Aubrey Reese in der Starting Five setzte. Reese war es auch, der Frankfurt durch einen verwandelten Dreier zur einzigen Führung im ersten Viertel warf (3:1).

Von da an übernahmen die Eisbären die Kontrolle und gingen durch zwei Dreier von Torrell Martin mit 9:4 in Führung. Im Gegenzug sorgte Quantez Robertson per Dunking für positive Stimmung in der Frankfurter Ballsporthalle.

Und die Skyliners blieben dran, gingen mit einem Ein-Punkt-Rückstand (17:18) in die zweiten zehn Minuten.

Bremerhaven führt zur Halbzeit

Durch Seth Doliboa glichen sie zum 28:28 aus und gingen durch Derrick Allen erstmals in Führung (30:28). Bremerhaven ließ die Jubelschreie aber durch den stark spielenden Andrew Drevo (12 Punkte) gleich verstummen.

Der Power Forward setzte mit einem Dreier zu Bremerhavens 35:32-Halbzeitführung den Schlusspunkt der ersten Hälfte (DATENCENTER: Das TOP FOUR).

Allen mit starkem dritten Viertel

Frankfurt startete besser in den dritten Durchgang. Reese und insbesondere Skyliners-Topscorer Allen mit zwei Dreiern sorgten für einen 8:0-Lauf, Labovic legte mit einem Tip-In zur 42:36-Führung der Gastgeber nach.

Anschließend wechselte die Führung hin und her. Die Eisbären blieben kämpften sich in die Partie zurück. Brandon Brooks sorgte mit zwei verwandelten Freiwürfen dafür, dass die Partie mit einem 50:50-Unentschieden ins letzte Viertel ging.

Campbell bleibt blass

Dort zeigten die Frankfurter sich abgeklärter und nutzten einen 9:0-Lauf für einen deutlichen Vorsprung, zumal Bremerhaven Schwächen im Abschluss (19 von 53 aus dem Feld) offenbarte.

Zwar kam das Team von Coach Doug Spradley 90 Sekunden vor Schluss noch einmal auf zwei Zähler (59:61) heran, Frankfurt brachte den Vorsprung jedoch mit Glück und Geschick über die Zeit. Die letzte Chance zum Ausgleich verhinderte Doliboa, als er einen Wurf von Brooks blockte.

Bei den Eisbären enttäuschte vor allem Aufbauspieler Louis Campbell, der ohne Punkte blieb.

Frankfurt Skyliners - Eisbären Bremerhaven 61:59 (32:35)Frankfurt: Allen (15), Doliboa (10), Labovic (10), Roller (8), Reese (7), Robertson (6), McKinney (3), Bahiense de Mello (2)Bremerhaven: Gibbs (13), Drevo (12), Martin (8), Brooks (8), Richardson (5), Schwethelm (4), Lipke (4), Lyde (3), Lucas (2)Zuschauer: 5.002 (ausverkauft)Schiedsrichter: Schmidt, Barth, Wrasse

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel