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Keaton Nankivil (l.) spielte bis 2011 für die University of Wisconsin in der NCAA © imago

Vizemeister ratiopharm Ulm fertigt TBB Trier souverän ab. Die Dragons liefern sich gegen Oldenburg einen heißen Fight.

München - Vizemeister ratiopharm Ulm und die Artland Dragons Quakenbrück haben das Top-Four-Turnier um den Pokal der Beko BBL erreicht.

Ulm setzte sich in der Qualifikationsrunde mit 99:70 (50:33) gegen die TBB Trier durch, die Dragons schlugen den früheren Meister EWE Baskets Oldenburg 78:77 (40:35).

ALBA Berlin ist für das Top Four (23./24. März) als Gastgeber gesetzt. Der letzte Teilnehmer wird zwischen Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg und Bayern München (Donnerstag/20.15 Uhr) ermittelt.

Ray überzeugt

Der überlegene Vorjahres-Halbfinalist Ulm hatte schon zur Pause einen beruhigenden Vorsprung und baute diesen kontinuierlich aus.

Bester Werfer beim Pokalsieger von 1996 war der frühere NBA-Profi Allan Ray mit 24 Punkten.

"Ulm hat das Spiel in Manier einer Spitzenmannschaft von Beginn an kontrolliert. Sie waren hochkonzentriert und haben uns keine Chance gelassen", zollt Gästetrainer Henrik Rödl seinen Respekt.

Kramer verkürzt mit Schlusspfiff

Spannender ging es beim Nachbarschaftsduell in Quakenbrück zu.

19 Sekunden vor dem Ende brachte Anthony King die Gastgeber mit zwei Freiwürfen auf 78:74 nach vorn, Chris Kramer konnte erst mit der Schlusssirene per Dreier zum Endstand verkürzen.

Topscorer der Dragons waren MarQuez Haynes und Demond Mallet mit jeweils 15 Punkten. Für Oldenburg kam Rickey Paulding auf 22 Zähler (DATENCENTER: Ergebnisse).