Bayern München hat das Final-Four-Turnier um den Beko BBL-Pokal erreicht und Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg eine empfindliche Niederlage zugefügt.

Die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic siegte beim Doublegewinner nach einer Berg- und Talfahrt mit 77:69 (45:22) und sicherte ich somit als letzte Mannschaft das Ticket für das Halbfinale.

Gleichzeitig beendete München die beeindruckende Serie der Bamberger: Seit mehr als vier Jahren hatten die Franken im Pokal nicht mehr verloren, die letzten drei Titel gingen allesamt nach Bamberg. Auf nationaler Ebene war es für Bamberg die erste Heimniederlage seit Mai vergangenen Jahres.

Die Endrunde um den Pokal der Basketball Bundesliga (BBL) findet in diesem Jahr am 23./24. März in Berlin statt. Neben dem gesetzten Gastgeber ALBA hatten sich am Mittwoch bereits die Artland Dragons und ratiopharm Ulm qualifiziert.

In Bamberg übernahmen von Beginn an die Gäste das Kommando. Angeführt von Chevon Troutman, der am Ende auf 14 Zähler kam, erspielten sich die Bayern bereits im ersten Viertel ein Zehn-Punkte-Polster und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit weiter aus.

Nach dem Seitenwechsel verlor München aber völlig die Kontrolle über das Geschehen, Bamberg fand immer besser in die Partie. Am Ende blieb die furiose Aufholjagd der Gastgeber aber unbelohnt. Bester Werfer auf dem Parkett war Bambergs Casey Jacobsen mit 20 Punkten.

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