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Luis Scola stellte gegen Brasilien mit 37 Punkten seinen Bestwert bei der WM auf © FIBA

Topscorer Scola entscheidet das Achtelfinale mit Brasilien zu Gunsten der Argentinier. Beim Sieg Litauens ragt Kleiza heraus.

Von Rainer Nachtwey

München/Istanbul - Argentinien und Litauen haben als letzte Teams das Ticket fürs Viertelfinale der WM gebucht.

Die Gauchos bezwangen im Südamerika-Duell Brasilien mit 93:89 (25:25, 21:22, 20:18, 27:23), Litauen setzte sich gegen China 78:67 (17:22, 26:18, 21:11, 14:16) durch.

In der Runde der letzten Acht treffen beide Mannschaften am Donnerstag (ab 16.55 Uhr Uhr LIVE im TV auf SPORT1) im direkten Duell aufeinander.

Beim Erfolg der Argentinier tat sich Turnier-Topscorer Luis Scola mit 37 Punkten hervor, bei Litauen überragte Linas Kleiza, dem mit 30 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double gelang.

Starke Trefferquote beider Teams

Brasilien und Argentinien zeigten mit Spielbeginn ein überragendes Spiel, mit hoher Intensität und großartiger Trefferquote. Beide Mannschaften versenkten über 50 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld und auch von jenseits der Dreierlinie lag die Quote an der Marke (SERVICE: Die WM-Statistiken).

Dadurch blieb das Spiel über die gesamten 40 Minuten eng umstritten. Der größte Abstand betrug sieben Punkte nach drei Minuten des dritten Viertels, als Brasilien durch Tiago Splitter mit 55:48 in Führung ging.

Scola entscheidet die Partie

In der letzten Minute entschieden die Starspieler dann die Partie. Während Scola zwei Würfe zur Fünf-Punkte-Führung (89:84) traf, leistete sich Leandro Barbosa den entscheidenden Ballverlust (DATENCENTER: Der WM-Spielplan).

Carlos Delfino machte mit zwei verwandelten Freiwürfen zum 91:86 7,6 Sekunden vor Schluss den Sack zu. Delfino war mit 20 Zählern nach Scola erfolgreichster argentinischer Werfer, Hernan Jasen brachte es auf 15 Punkte.

[kaltura id="0_re0u01i1" class="full_size" title="T rkei im Viertelfinale"]

Bei den Brasilianern überragte Marcelo Huertas mit 34 Punkten, Barbosa steuerte 20 Punkte bei.

Jianlian enttäuscht

Beim Spiel der Litauer war Kleiza der überragende Mann auf dem Court. Zwar lagen sie früh mit 5:16 im Hintertreffen, ein 16:3-Lauf beim Stand nach 48:48-Ausgleich Ende des dritten Viertels sorgte für die Vorentscheidung.

"Linas hat ein unglaubliches Spiel abgeliefert. Er hat den Unterschied ausgemacht", sagte Litauens Coach Kestutis Kemzura.

Bei den Chinesen enttäuschte Starspieler Yi Jianlian mit nur elf Punkten. Liu Wie konnte die fehlenden Zähler ihres Topscorers mit 21 Punkten nicht ausgleichen.

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