Das US-Außenministerium hat mit Unverständnis auf das in Belgrad verhängte Urteil gegen den serbischen Basketballer Miladin Kovacevic reagiert. "Wir sind enttäuscht, weil wir die Strafe als recht milde einstufen", sagte Philip Crowley, Sprecher der US-Behörde.

Kovacevic war am Dienstag in seiner Heimat zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden, weil er im Jahr 2008 den Amerikaner Brian Steinhauer in einer New Yorker Bar ins Koma geprügelt hatte.

"Wir sind erfreut, dass für Gerechtigkeit gesorgt wurde. Leider ist dies nicht in vollem Maße geschehen", sagte Crowley. Kovacevic war im Prozess auf ein Angebot der Ankläger eingegangen und hatte mit seinem Schuldeingeständnis ein reduziertes Strafmaß ermöglicht. Ansonsten hätte dem 24-Jährigen eine Gefängnisstrafe von bis zu acht Jahren gedroht.

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