Die Basketball-Europameisterschaft 2015, um deren Ausrichtung sich der Deutsche Basketball Bund zusammen mit Frankreich bewerben wird, ist alternativ als Veranstaltung in vier Ländern geplant.

Dem europäischen Central Board soll aufgrund von eingehenden Marktanalysen ein Konzept vorgelegt werden, das auch die Niederlande und Belgien einschließt. Bereits eine EM in zwei Ländern, für die das Gremium bereits seine Zustimmung signalisiert hat, wäre ein Novum in der Geschichte des Turniers.

Grundgedanke bei einer Vier-Länder-Veranstaltung sind die besseren Vermarktungsmöglichkeiten, denn in jedem Land soll jeweils nur eine Vorrunden-Gruppe mit je sechs Mannschaften spielen, zu denen das Team des Gastgebers gehört.

Nach den bisherigen Erfahrungen finden die Begegnungen in den Gruppen ohne die Gastgeber-Teams in der Regel vor nur spärlich besetzten Rängen statt.

Erst Zwischen- und Endrunde mit den K.o.-Spielen sollen ausschließlich in Frankreich und Deutschland ausgetragen werden, wobei ein Halbfinale sowie das Endspiel in einer deutschen Halle steigen sollen.

"Die Lösung mit vier Ländern wird dem Central Board Ende Januar als weitere Option vorgetragen. Die Themen sind analysiert und bestens vorbereitet. Wir wollen auch bei der EM neue Wege beschreiten. Es ist die Frage, ob auch dieses Modell die Zustimmung erhalten wird. Dem Vorschlag mit Deutschland und Frankreich steht man äußerst positiv gegenüber", sagte DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt.

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