Bundestrainer Dirk Bauermann ist vom deutschen Basketball-Nachwuchs überzeugt, blickt aber dennoch neidisch auf "König" Fußball.

"Der Fußball macht uns ganz viel vor. Er hat früher als jede andere Sportart verstanden, wie wichtig es ist, eigene Talente auszubilden, sie zu fördern und ihnen eine Chance zu geben. Die Früchte werden jetzt überall geerntet, nicht nur in Dortmund, Schalke oder München wachsen Talente heran.

Aber Bauermann sieht im Basketball Licht am Ende des Tunnels.

"Wir beobachten, dass unsere 16- und 17-Jährigen erfahrener und besser ausgebildet sind, dass sie einfach weiter sind als diejenigen, die wir noch vor fünf Jahren gesichtet haben", sagte der 53-Jährige dem "Hamburger Abendblatt."

Bauermann ist fest davon überzeugt, dass der DBB mit seiner systematischen Nachwuchsförderung das Fundament für eine erfolgreiche Zukunft der Nationalmannschaft gelegt hat.

Damit der Nachwuchs nicht in seiner Entwicklung stecken bleibt, müsse allerdings konsequent auf junge Spieler gesetzt werden. "Wir müssen den Mut haben, unseren Talenten in der Bundesliga und in der Nationalmannschaft genügend Spielpraxis zu geben", so Bauermann.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel