Deutschland und Frankreich haben sich gegen die Idee einer Vier-Länder-Veranstaltung ausgesprochen und bewerben sich gemeinsam um die Ausrichtung der Basketball-EM 2015.

"Wir haben uns dafür entschieden, eine Bewerbung unserer Länder vorzubereiten", sagte Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball Bundes (DBB), nach einem Arbeitstreffen in Genf. Damit ist eine zwischenzeitlich diskutierte Erweiterung der Bewerbung auf die Niederlande und Belgien vom Tisch.

"Deutschland und Frankreich sind zwei starke Nationen mit einer hervorragenden wirtschaftlichen Infrastruktur, beeindruckenden Hallen und tollen Fans. Für dieses neuartige Bewerbungs-Konzept mit zwei Ländern sind Deutschland und Frankreich perfekt geeignet", sagte Weiss, der sich im Rahmen einer Tagung des Weltverbandes FIBA mit DBB-Generalsekretär Wolfgang Brenscheidt, seinem französischen Amtskollegen Jean-Pierre Siutat und Goran Radonjic, Direktor des französischen Verbandes FFBB, ausgetauscht hatte.

Bis zum Beschluss der FIBA Europe, die Mitte Dezember 2011 endgültig über die Bewerbungen der Kandidaten entscheiden will, soll ein regelmäßiger Dialog zischen den beiden Ländern stattfinden. "Wir werden uns alle zwei Wochen zusammensetzen und die Entwicklungen der Bewerbung intensiv diskutieren", sagte Brenscheidt.

Über den Spielplan wurde bereits gesprochen. In jedem Land sollen die Begegnungen von jeweils zwei Vorrundengruppen ausgetragen werden, die komplette Finalrunde soll dann in Deutschland über die Bühne gehen.

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