Die Basketballer des FC Bayern München können den Aufstiegschampagner langsam, aber sicher kalt stellen.

Das Team von Coach Dirk Bauermann landete im Spitzenspiel der ProA gegen s. Oliver Würzburg einen 82:75 (45:28)-Erfolg und hat bei neun noch ausstehenden Begegnungen bereits vier Siege Vorsprung auf die weiter zweitplatzierten Würzburger.

Der Tabellendritte aus Chemnitz hat bereits sechs Niederlagen mehr auf dem Konto.

Vor mehr als 12.000 Zuschauern in der Münchner Olympiahalle zeigten die Gastgeber vor allem in der ersten Spielhälfte eine starke Vorstellung und sahen beim Halbzeit-Stand von 45:28 bereits wie der sichere Sieger aus.

Nach der Pause zeigten die Münchner jedoch sowohl in der Offensive als auch in der Defensive erhebliche Schwächen, was die Würzbürger zu einem Zwischenspurt nutzten und bis zur letzten Viertelpause wieder bis auf sieben Punkte herankamen (58:51).

Auch im Schlussabschnitt setzten die Gäste ihre Aufholjagd fort, kamen angeführt vom überragenden Lee Jeka (25 Punkte, sechs Rebounds, vier Assists) wieder heran und schnupperten beim Stand von 67:68 an der Überraschung.

Am Ende spielten die Hausherren jedoch ihre Erfahrung aus und fuhren im 21. Saisonspiel den 20. Sieg ein.

Bei den Bayern zeigte vor allem Aufbauspieler Jonathan Wallace (22 Punkte) eine ansprechende Leistung, Nationalspieler Steffen Hamann kam auf 16 Zähler und neun Assists.

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