Ingo Weiss, Präsident des Deutschen Basketball-Bunds (DBB), hat sich in die Debatte um den Doppeljob des Bundestrainers Dirk Bauermann, zugleich Coach des Beko-BBL-Aufsteigers FC Bayern München, eingeschaltet.

Anders als die Liga, deren Spielordnung einen Doppel-Trainerjob seit 2008/09 verbietet, sieht der Verbands-Chef "kein Problem" darin, wenn Bauermann hin und her wechselt, berichtet die "Bild".

"Er wird die EM in Litauen als Bundestrainer machen. Anschließend kann er ohne Probleme bis Juni 2012 als Bayern-Trainer arbeiten", zitiert das Blatt Weiss.

"Und selbst, wenn er dann Deutschland bei Olympia in London vertreten will, so wird es dafür eine Lösung geben."

Fakt ist, dass Bauermann erst kurz vor dem Saisonauftakt am 3. Oktober - deutlich nach der EM - einen Teilnahmerechtsvertrag bei der Beko BBL unterschreiben muss.

Die Liga hatte aber am Wochenende in Bamberg betont, dass sie keine "Taschenspieler-Mogeleien" durchgehen lassen werde, für ihren Präsident Thomas Braumann würde ein Acht-Monats-Vertrag, an dessen Ende Bauermann womöglich wieder das Nationalteam bei der Olympia-Quali 2012 betreut, den "Umgehungstatbestand" erfüllen.

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