vergrößernverkleinern
Sara Goller und Laura Ludwig (l.) schafften es bei Olympia in Peking ins Achtelfinale © getty

Die Berlinerinnen ziehen bei der WM ungeschlagen in die K.o.-Runde ein. Trotz einer Hüftverletzung ist auch Rau weiter.

Stavanger - Die Beachvolleyball-Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig (Deutsche Beach-Duos obenauf) haben die Gruppenphase der WM in Stavanger ungeschlagen überstanden.

Das Duo aus Berlin gewann das dritte und letzte Vorrundenspiel gegen die Chinesinnen Zhang Yi/Huang Ying ohne Probleme 2:0 (21:11, 21:14) und blieb damit an der Spitze der Gruppe J. Die K.o.-Runde der besten 32 Teams beginnt am Donnerstag.

"Das war eine perfekte Vorrunde. So kann es weitergehen. Ich war eigentlich auf mehr Gegenwehr eingestellt", sagte Laura Ludwig.

Hüftverletzung bei Okka Rau

Die Medaillenaspiranten gaben in der Gruppenphase lediglich einen Satz ab. Die ohnehin als Sieger der Gruppe I feststehenden Stephanie Pohl/Okka Rau (Hamburg) traten gegen die Norwegerinnen Nina Hakedal/Ingrid Toerlen nicht an.

Rau hatte sich beim Training eine Sehnenentzündung in der linken Hüfte zugezogen. Gefahr für die K.o.-Runde besteht allerdings nicht, heißt es.

Dollinger hat ein gutes Gefühl

Ebenfalls als Gruppensieger gehen Sebastian Dollinger und Mischa Urbatzka (Kiel/Hamburg) in die K.o.-Runde. Das Duo gewann auch sein drittes Vorrundenspiel gegen die Chinesen Xu/Li mit 2:0 (21:18, 21:19).

"Wir hatten eigentlich nur im zweiten Satz phasenweise Probleme", sagte Sebastian Dollinger, "weil unsere Gegner gut aufgeschlagen haben. Wir hatten trotzdem ein gutes Gefühl, weil wir wussten, dass die Chinesen leichte Fehler machen. Das hat sich dann ja zum Glück auch bestätigt."

Matysik kein Schönredner

Dagegen sind Kay Matysik/Jonathan Erdmann (Berlin) trotz des 2:1 (17:21, 21:19, 15:13) gegen die Norweger Kjell Arne Goranson/Oivind Hordvik ausgeschieden. "Schönes Wetter, schlechte Leistung, viel mehr gibt es zu unserem Auftreten nicht zu sagen", sagte Matysik. (Klemperer/Koreng locker weiter)

Auch gegen das an Nummer 48 gesetzte Gastgeber-Team wussten Erdmann/Matysik trotz des Sieges nicht zu überzeugen und blieben den Nachweis ihrer WM-Reife erneut schuldig.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren

Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel