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MATTHIAS GINTER (ab 90.): Kommt für seinen verletzten Dortmunder Teamkollegen noch zu einem Kurzeinsatz. Ohne Bewertung
Julius Brink und Jonas Reckermann spielen erst seit 2009 zusammen © getty

Das deutsche Weltmeister-Duo zieht beim Grand Slam in Marseille ins Halbfinale ein und bricht einen Rekord aus dem Jahr 1999.

Marseille - Die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann haben beim Grand Slam in Marseille auch ihr 25. Weltserien-Spiel in Serie gewonnen und damit ihren Rekord weiter ausgebaut. (Brink und Reckermann sind Weltmeister)

Die Weltranglisten-Ersten aus Leverkusen und Köln bezwangen im Viertelfinale die Olympia-Vierten Geor/Gia aus Georgien nach 1:14 Stunden knapp mit 2:1 (13:21, 21:16, 20:18). ("Einfach Wahnsinn" - Brink/Reckermann sind die Nr. 1)

Gegner im Halbfinale am Samstag sind die Olympiasieger Todd Rogers/Philip Dalhausser. Das US-Duo setzte sich im Viertelfinale gegen die Olympia-Fünften David Klemperer/Eric Koreng (Essen) mit 2: 0 (21:12, 21:15) durch.

Bestmarke geknackt

Brink/Reckermann hatten die alte Bestmarke von 22 Erfolgen der Brasilianer Emanuel/Loiola aus dem Jahr 1999 bereits am Freitagmorgen in der zweiten Runde beim 2:0 (21:12, 26:24)-Erfolg gegen die Norweger Kjemperud/Hoidalen geknackt. (Wütender Weltmeister: "Lieber Doping und Zirkussport")

Danach folgte ein 2:0 (23:21, 21:13) in der dritten Runde gegen die Amerikaner Gibb/Rosenthal.

Letzte Pleite im Mai

Seine letzte Niederlage in der Weltserie kassierte das deutsche Duo am 31. Mai beim Spiel um Platz drei in Myslowice/Polen, danach eroberten sie WM-Gold und setzten sich bei den Grand-Slam-Turnieren in Gstaad und Moskau durch. (Beach-Weltmeister feiern nächsten Triumph)

Die Olympiafünften David Klemperer/Eric Koreng stehen im Viertelfinale von Marseille. Das Duo aus Essen bezwang in Runde drei die Esten Kais/Vesik 2:0 (21:14, 21:18).

Goller/Ludwig im Halbfinale

Sara Goller/Laura Ludwig haben unterdessen ebenfalls das Halbfinale am Samstag erreicht.

Die Berlinerinnen gewannen bei der von starkem Wind beeinträchtigten Veranstaltung ihre Drittrunden-Partie gegen die Russinnen Bratkowa/Ukolowa 2:0 (21:14, 21:17) und setzten sich dann im Viertelfinale gegen die Italienerinnen Giria/Momoli mit 2:0 (21:19, 21:11) durch.

Lehmann/Sude scheitern

Claudia Lehmann und Julia Sude verloren in der dritten Runde gegen die Amerikanerinnen Akers/Turner 0:2 (10:21, 17:21) und beendeten das Turnier als Neunte.

Am Mittwoch und Donnerstag war es aufgrund von Windgeschwindigkeiten bis zu 80 km/h immer wieder zu großen Verschiebungen im Spielplan gekommen.

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