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Reckermann (l.) spielte lange mit Markus, Brink bis 2008 mit Christoph Dieckmann © getty

Die Weltmeister beenden die Saison als erstes Europa-Team an der Weltspitze. Im Finale von Aland scheitern sie an Niederländern.

Aland - Die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink/Jonas Reckermann haben das Finale beim Weltserienturnier im finnischen Aland verloren, werden die Saison aber als erstes europäisches Team auf Weltranglistenposition eins beenden.

Das Duo aus Leverkusen und Köln unterlag den Niederländern Reinder Nummerdor/Richard Schuil 1:2 (23:21, 15:21, 11:15). Als Trost blieben 21.000 Dollar Preisgeld.

David Klemperer/Eric Koreng krönten mit Platz drei eine starke deutsches Turnier. Nach dem 2:1 (21:19, 16:21, 15:13) im kleinen Finale gegen die Brasilianer Ricardo/Pedro kassierten die Essener 15.000 Dollar.

"i-Tüpfelchen auf eine unglaubliche Saison"

Klemperer/Koreng hatten in der Vorrunde gegen Brink/Reckermann gewonnen, dann kämpften sich die Weltmeister allerdings über die Verlierrunde ins Finale.

Mit der Endspiel-Teilnahme in Aland sicherten sich Brink/Reckermann schon zwei Turniere vor dem Ende der Weltserie die historische Bestmarke als Weltranglisten-Erster. 14 Jahre lang war der "Titel" zuvor an Teams aus Südamerika gegangen, davon 13-mal an brasilianische.

"Das ist natürlich sensationell und das i-Tüpfelchen auf eine unglaubliche Saison. Wir haben es geschafft, gleich im ersten Jahr auf konstant hohem Niveau zu spielen - das ist das schöne Resultat. Es ist ein tolles Gefühl, als erstes europäisches Team ganz oben zu stehen", sagte Reckermann: "Da kann man auch die Final-Niederlage wegstecken."

Auch vorn im Europa-Ranking

Brink/Reckermann brechen in ihrer Premierensaison alle Rekorde. (Wütender Weltmeister: "Lieber Doping und Zirkussport")

Zunächst gelang der WM-Triumph in Stavanger, anschließend folgte mit den Turniersiegen bei den Grand Slams in Gstaad und Moskau sowie der Halbfinalteilnahme in Marseille ein Weltrekord mit 25 gewonnenen Spielen in Serie.

Bis jetzt erreichten die beiden bei neun von zehn Turnieren der World Tour mindestens das Halbfinale und standen viermal ganz oben auf dem Treppchen. Zuletzt in Stare Jablonki scheiterten sie erst im Finale an den den Brasilianern Benjamin/Pedro.

Ganz nebenbei führen sie auch die europäische Rangliste an, bei drei Turnieren standen sie im Finale.

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