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Sara Goller und Laura Ludwig spielen seit 2004 zusammen © getty

Für die deutschen Beachvolleyballer endet die EM in Sotschi mit einer Enttäuschung. Goller/Ludwig verpassen die Titelverteidigung.

Sotschi - Mit nur einmal Silber für die entthronten Titelverteidigerinnen Sara Goller und Laura Ludwig bei der Europameisterschaft haben die deutschen Beachvolleyball -Teams die schwächste Bilanz seit Jahren hingelegt.

Trotz drei Matchbällen unterlagen die Hamburgerinnen im Finale mit 1:2 (18:21, 21:17, 15:17) gegen die krassen Außenseiterinnen Minusa/Jursone (Lettland) und konnten sich nur mit 7500 Euro Preisgeld trösten.

Noch schlimmer erwischte es in Sotschi die Weltmeister Julius Brink/Jonas Reckermann (Leverkusen/Köln), die wegen einer Adduktorenzerrung Brinks auf das "kleine Finale" verzichten mussten und als Vierte ohne Medaille blieben (Jonas Reckermann im Sport1.de-Interview).

Die Weltranglistenersten hatten beim 1:2 im Halbfinale gegen die Österreicher Gosch/Horst ebenfalls einen Matchball vergeben. Als Trost blieben 4000 Euro Preisgeld.

Großes Ziel verpasst

"Schade, dass es eine Verletzung unmöglich macht, eine Medaille zu holen. Unser großes Ziel war es, alle drei Titel bei WM, DM und EM zu gewinnen. Immerhin haben wir zwei geschafft", sagte Brink: "Wir haben alles versucht, sind über die Schmerzgrenze hinausgegangen und müssen nach einer körperlich und geistig langen Saison Tribut zollen. Wir werden nun regenerieren und eine sicherlich lohnende Pause machen."

Beim letzten Turnier der Weltserie vom 26. bis 31. Oktober in Sanya/China wollen die Weltmeister nochmals antreten.

Ein Punkt fehlt

Immerhin beenden sie die Saison als europäische Ranglistenerste - genau wie Goller/Ludwig.

Im dritten Satz des Finals in der Stadt der Winterspiele von 2014 reichte eine 14:12-Führung nicht zum zweiten Titel im dritten EM-Finale in Serie.

"Die waren einfach den Tick besser heute. Anders kann man es nicht sagen. Die EM an sich war gut, auch wenn am Ende ein Punkt gefehlt hat", sagte Goller.

Die deutschen Meister Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen) und die WM-Vierten David Klemperer/Eric Koreng (Essen) landeten jeweils auf Platz fünf.

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