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Sara Goller (l.) und Laura Ludwig holten sich 2008 den EM-Titel © getty

Sara Goller und Laura Ludwig starten mit einem klaren Sieg in die Heim-EM. Zwei andere Duos stehen bereits im Achtelfinale.

Berlin - Die deutschen Beachvolleyballerinnen haben bei der Heim-Em in Berlin einen Auftakt nach Maß erwischt.

Die Gold-Anwärter Sara Goller/Laura Ludwig sind mit einem klaren Sieg gestartet. Zwei weitere Duos stehen bereits im Achtelfinale.

Goller/Ludwig setzten sich vor heimischem Publikum 2:0 (21:13, 21:11) gegen das schwedische Team Camilla Nilsson/Tora Hansson durch.

Köhler/Sude schlagen Medaillenanwärterinnen

Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen) gewannen erst 2:0 (21:9, 21:16) gegen Stefanie Hüttermann/Anni Schumacher aus Dresden, dann 2:0 (21:6, 21:14) gegen die Polinnen Monika Brzostek/Karolina Sowala.

Der Einzug in die Runde der letzten 16 ist ihnen ebenso nicht mehr zu nehmen wie Jana Köhler/Julia Sude.

Das Duo aus Hamburg und Friedrichshafen besiegte die Russinnen Anastassia Wassina/Jekaterina Chomjakowa 2:0 (23:21, 27:25) sowie die Medaillenanwärterinnen Emilia und Erika Nyström aus Finnland 2:1 (16:21, 21:19, 15:7).

Holtwick/Semmler sammeln Selbstvertrauen

"Wir sind mit keinem guten Gefühl hierhin gekommen nach dem enttäuschenden 25. Platz in Polen. Deswegen war dieser Tag absolut perfekt für unser Selbstvertrauen", sagte Ilka Semmler.

"Wir sind gut in das Turnier gestartet, und ich hoffe, es werden noch ein paar Siege folgen", zeigt sie sich optimistisch.

Zwei Duos droht das Aus

Dagegen stehen Hüttermann/Schumacher vor dem Aus, nachdem sie auch ihr zweites Match 0:2 (20:22, 13:21) gegen Marloes Wesselink/Madelein Meppelink verloren haben.

Die mit einer Wildcard ins Turnier gerückten Frederike Fischer/Julia Großner (Berlin) verloren ihr Auftaktspiel 0:2 (13:21, 19:21) gegen Vicky Arvaniti/Maria Tsiartsiani aus Griechenland.

Die beiden besten Teams der sechs Vierergruppen sowie die vier besten Dritten qualifizieren sich für das Achtelfinale.

Von da an wird das Turnier im K.o.-Modus fortgesetzt. Die Männer greifen ab Donnerstag in den mit insgesamt 200.000 Euro dotierten Saisonhöhepunkt ein.

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