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Jonas Reckermann (l.) und Julius Brink gewannen 2009 vier World-Tour-Turniere © imago

Bei der Heim-EM entgehen Brink/Reckermann einer Blamage, die Topfavoriten enttäuschen. Göller/Ludwig werden ihrer Favoritenstellung gerecht.

Berlin - Die deutschen Beachvolleyballer sind bei der Heim-EM in Berlin nur mühevoll aus den Startlöchern gekommen.

Die Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann setzten sich vor eigenem Publikum gegen die türkischen Außenseiter Selcuk/Volkan mit 2:1 (19:21, 21:14, 16:14) durch.

Auch die an Position eins gesetzten Hamburger David Klemperer und Eric Koreng hatten beim 2:1 (21:18, 23:25, 15:10) gegen die Belgier Ward Coucke/Andry Frankart mehr Mühe als erwartet.

Weit unter Minimalleistung

"Es war ein unterirdisches Spiel von mir. Zwar haben wir gewonnen, aber ich bin kein Ergebnisspieler, sondern will auch meine eigenen Erwartungen und die der Zuschauer befriedigen", sagte Julius Brink.

"Das war schon weit unter unserer Minimalleistung."

Niederlagen für drei Duos

Die drei weiteren deutschen Duos kassierten zum Auftakt des mit insgesamt 200.000 Euro dotierten Turniers allesamt Niederlagen.

Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif (Hamburg) unterlagen den Russen Sergej Prokopijew/Juri Bogatow glatt mit 0:2 (15:21, 9:21), der Berliner Kay Matysik verlor mit Ersatzpartner Alexander Walkenhorst 0:2 (16:21, 15:21) gegen die Schweizer Martin Laciga/Jefferson Bellaguarda.

Thomas Kaczmarek/Stefan Schneider (Rottenburg) zogen gegen die Österreicher Florian Gosch/Alexander Horst 0:2 (17:21, 22:24) den Kürzeren.

Goller/Ludwig siegen souverän

Bei den Frauen qualifizierten sich vier der fünf Teams für das Achtelfinale am Freitag. Die Gold-Anwärterinnen Sara Goller/Laura Ludwig (Berlin) gewannen ihr drittes Gruppenspiel gegen die Italienerinnen Cella-Rosso 2:0 (21:10, 21:10).

Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen) besiegten Marloes Wesselink/Madelein Meppelin (Niederlande) 2:0 (21:16, 21:16).

Beide Teams wahrten wie Jana Köhler/Julia Sude ihre weiße Weste. Die Hamburgerinnen besiegten Urban/Wiatr (2:0 (21:16, 21:15).

Aus für Wildcard-Duo

Nach zwei Auftaktniederlagen zogen Stefanie Hüttermann/Anni Schumacher aus Dresden durch ein 2:0 (21:16, 21:15) gegen die Polinnen Monika Brzostek/Karolina Sowala in die Runde der letzten 16 ein.

Die mit einer Wildcard ins Turnier gerückten Frederike Fischer/Julia Großner (Berlin) schieden trotz eines 2:1 (21:13, 15:21, 15:10) gegen van der Roos Hoeven/Jantine van der Vlist (Niederlande) aus.

Die beiden besten Teams der sechs Vierergruppen sowie die vier besten Dritten qualifizieren sich für das Achtelfinale. Von da an wird das Turnier im K.o.-Modus fortgesetzt.

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