vergrößernverkleinern
Laura Ludwig (l.) und Sara Goller spielen seit 2004 als Beach-Duo © imago

Auch gegen zwei Niederländerinnen setzen sich Goller und Ludwig bei der Heim-EM durch. Drei Männer-Duos stehen im Achtelfinale.

Berlin - Für die deutschen Beachvolleyball-Teams läuft es bei der Berliner Heim-EM nach Plan.

Bei den Frauen zogen die topgesetzten Lokalmatadorinnen Sara Goller/Laura Ludwig mit einem ungefährdeten 2:0 (21:10, 21:18) gegen die Niederländerinnen Wesselink/Meppelink als erstes Team ins Halbfinale ein und sind auch nach fünf Spielen noch ohne Satzverlust.

Anschließend zogen die deutschen Meisterinnen Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen) mit einem 2:0 (21:19, 21:16) gegen die Österreicherinnen Hansel/Montagnolli in die Runde der letzten vier nach.

Und bei den Männern, bei denen am Donnerstag noch viel Sand im Getriebe war, lief es ebenfalls wieder rund.

Die topgesetzten Olympiafünften David Klemperer und Eric Koreng (Hamburg) sowie die Weltmeister Julius Brink und Jonas Reckermann (Köln/Leverkusen) meisterten die Gruppenphase.

Zudem schafften auch Sebastian Dollinger/Stefan Windscheif (Hamburg) den Sprung ins Achtelfinale.

Koreng sieht noch Verbesserungsbedarf

Im letzten und entscheidenden Gruppenspiel bezwangen Klemperer/Koreng die zuvor zweimal siegreichen Spanier Inocencio Lario und Raul Mesa mit 2:0 (25:23, 22:20).

"Die Konstanz war schon besser als gestern, aber immer noch nicht so, wie wir uns das vorstellen", sagte Koreng.

Brink/Reckermann schlugen die Letten Martins Plevins und Janis Smedins ebenfalls 2:0 (21:16, 21:17).

Leistungssteigerung bei Brink/Reckermann

Brink meinte anschließend: "Wir wollen eine gute Leistung bringen, das ist unser Primärziel. Das ist uns gestern nicht so gelungen, heute war es schon etwas besser. Es war eine Leistungssteigerung im zweistelligen Prozentbereich. Heute haben wir gekämpft und Spaß gehabt."

"Wir spielen hier für den Titel, den wollen wir uns zurückholen", sagte Laura Ludwig nach dem gewonnenen Viertelfinale.

Und Sara Goller stimmte ein: "Wir können hier jeden schlagen, wenn wir unser Spiel spielen."

Keizer/van Iersel warten

Nächste Gegner sind nun die Niederländerinnen Keizer/van Iersel, die mit einem 2:1-Erfolg gegen Jana Köhler/Julia Sude (Hamburg) ein deutsches Halbfinale verhinderten.

Um den Einzug ins Halbfinale kämpften am Freitagabend auch noch die deutschen Meisterinnen Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen), die im Achtelfinale die Schweizerinnen Grässli/Goricanec mit 2:0 bezwangen.

Lediglich Stefanie Hüttermann/Anni Schumacher aus Dresden schieden in der Runde der letzten 16 aus. Sie verloren das deutsche Duell gegen Goller/Ludwig 0:2.

Ebenfalls aus dem Rennen sind bei den Männern Kay Matysik/Alexander Walkenhorst (Berlin/Wuppertal) trotz eines 2:0 zum Abschluss gegen die Polen Kadziola/Szalankiewicz.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren!Zurück zur Startseite

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel