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Sara Goller (r.) und Laura Ludwig gewannen bei der Beachvolleyball-WM Bronze © imago

Die Titelverteidigerinnen müssen sich bei der EM mit dem dritten Rang zufrieden geben. Im Halbfinale ist Österreich zu stark.

Kristiansand - Der Traum vom dritten Gold ist für die Titelverteidigerinnen Sara Goller und Laura Ludwig im Halbfinale der Europameisterschaften geplatzt.

Das Berliner Duo unterlag bei den Titelkämpfen im norwegischen Kristiansand in der Vorschlussrunde den Österreicherinnen Barbara Hansel/Sara Montagnolli glatt in zwei Sätzen mit 18:21 und 14:21, sicherte sich wenig später aber zumindest Bronze.

Im kleinen Finale besiegten die an drei gesetzten Deutschen die an Position zehn notierten Tschechinnen Hana Klapalova/Lenka Hajeckova 22:20, 21:17.

Julius Brink/Jonas Reckermann (Berlin) blieben dagegen weiter auf Titelkurs.

Die Ex-Weltmeister und Turnierfavoriten zogen nach dem 2:0 (21:17, 21:17) gegen die Letten Martins Plavins/Janis Smedins am Samstagabend ins Halbfinale ein. Dort trifft das deutsche Duo am Sonntag (12.00 Uhr) auf die an Rang drei gesetzten Schweizer Patrick Heuscher/Jefferson Bellaguarda.

Bronze schmeckt bitterer

Für Goller/Ludwig war das Edelmetall trotzdem ein versöhnlicher Abschluss.

"Bronze schmeckt bitterer als Gold", sagte Laura Ludwig: "Die Niederlage im Halbfinale war sehr bitter und die letzten zwei Stunden vor dem Spiel um Platz 3 schwer. Dann haben wir uns wieder konzentriert und fokussiert. Es ist schön, das Turnier mit einem Sieg abgeschlossen zu haben."

Goller fügte an: "Wir sind stolz auf die Bronzemedaille, aber es bleibt natürlich ein bitterer Beigeschmack."

Köhler/Sude ausgeschieden

Gold ging an die Italienerinnen Greta Cicolari/Marta Menegatti, die das Finale gegen Hansel/Montagnolli klar mit 2:0 (21:10, 21:12) gewannen.

Vor den Titelverteidigerinnen waren bereits Jana Köhler/Julia Sude im Viertelfinale ausgeschieden, während Rieke Brink-Abeler/Melanie Gernert (Münster/Dresden) und auch die Essener Vorrunden-Gruppensieger Katrin Holtwick/Ilka Semmler (Essen) im Achtelfinale gescheitert waren.

Erdmann/Matysik im Halbfinale

Bei den Männern erreichten auch Jonathan Erdmann/Kay Matysik (Berlin) durch ein 2:0 (21:19, 21:17) gegen die Niederländer Alexander Brouwer/Robert Meeuwsen das Halbfinale. Im Viertelfinale Endstation war dagegen für David Klemperer/Eric Koreng.

Die Kieler unterlagen den Niederländern Reinder Nummerdor/Richard Schuil, die am Sonntag auf Erdmann/Matysik treffen, knapp mit 1:2 (21:15, 14:21, 13:15).

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