Die Beachvolleyball-Weltmeister Julius Brink/Jonas Reckermann haben sich mit einem sensationellen zweiten Platz bei ihrem Comeback in die Favoritenrolle für die Heim-Europameisterschaften in Berlin geschmettert.

Nach sechswöchiger Verletzungspause unterlag das deutsche Topduo erst im Finale des Grand Slams im polnischen Stare Jablonki hauchdünn mit 0:2 (19:21, 19:21) gegen die Olympiasieger und Angstgegner Todd Rogers/Philip Dalhausser (USA).

"Das ist ein Traum und sah schon wieder richtig wie Beachvolleyball aus", sagte Reckermann zur überragenden Leistung beim Comeback.

Mit 29.500 Dollar Preisgeld im Gepäck trat das deutsche Topduo die Reise zu den kontinentalen Titelkämpfen an, die am Mittwoch in Berlin beginnen.

Zu den Zielen beim Saisonhöhepunkt hatte sich Reckermann schon während der Verletzungspause geäußert:

"Wir wollen um den Titel mitspielen. Wenn wir keine Rückschläge erleiden, glaube ich schon, dass wir in der körperlichen Verfassung sein werden, um den anderen Teams Paroli bieten zu können."

Das zeigte sich auch in den Masuren, wo Brink und Reckermann nahtlos an alte Leistungen anknüpften - obwohl sie vor ihrer Rückkehr nur eine Woche hatten voll trainieren können.

Nach dem Gruppensieg schmetterten sich die an zwei gesetzten Rekonvaleszenten mit zwei Erfolgen in ein deutsches Halbfinale, wo sie mit 2:0 (22:20, 21:19) gegen David Klemperer/Eric Koreng triumphierten.

Die unterlegenen Grand-Slam-Sieger von Stavanger verloren anschließend auch das "kleine Finale" 0:2 gegen die Brasilianer Marcio Araujo/Ricardo und nehmen 18.400 Dollar mit zur Medaillenjagd nach Berlin.

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