Die Titelverteidiger Julius Brink und Jonas Reckermann sind im Eiltempo in die Hauptrunde der Beachvolleyball-WM in Rom eingezogen.

Gegen seine Schweizer Trainingspartner Heuscher/Bellaquarda hatte das Berliner Duo keine Probleme und gewann souverän 2:0 (21:17, 21:13). Für Brink und Reckermann war es im zweiten Spiel der zweite Erfolg ohne Satzverlust.

Wesentlich schwerer tat sich die zweite deutsche Medaillenhoffnung: Die Europameisterinnen Sara Goller und Laura Ludwig (Berlin) qualifizierten sich erst im letzten Vorrundenspiel mit einem knappen 2:1 (19:21, 21:15, 15:12) gegen die Niederländerinnen Wesselink/Meppelink für die nächste Runde. "Da wird man schon ein bisschen nervös. Wir haben uns dann gegenseitig beruhigt, und Laura hat das clever gemacht", sagte Goller.

Ums Weiterkommen zittern müssen dagegen die Duos Geeske Banck/Anja Günther und Rieke Brink-Abeler/Angelina Grün. Beide Duos können sich nach zwei Niederlagen jeweils nur noch als einer der acht besten Gruppendritten für die K.o.-Runde qualifizieren.

Auch die Olympia-Fünften David Klemperer und Eric Koreng sind noch nicht durch. Das Kieler Duo verlor sein zweites Vorrundenspiel gegen Heyer/Chevallier (Schweiz) mit 1:2 (12:21, 21:18, 12:15).

Bereits am Dienstag waren das deutsche Meister-Paar Jana Köhler/Julia Sude (Hamburg) und das Essener Duo Katrin Holtwick und Ilka Semmler in die Hauptrunde eingezogen.

Holtwick/Semmler kassierten erst zum Abschluss der Vorrunde ihre erste Niederlage: Sie verloren das Endspiel um Platz eins gegen die Brasilianerinnen Lima/Vivian 0:2 (17:21, 17:21). "Natürlich ist es schöner, mit einem Sieg die Gruppenphase zu beenden, aber wir müssen jetzt die guten Sachen aus dem Poolplay mitnehmen, zum Beispiel unseren stabilen Sideout und eine gute Block-Abwehr-Leistung", sagte Holtwick.

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