Der Traum vom erneuten Titelgewinn lebt weiter: Julius Brink und Jonas Reckermann sind mit einer ausgezeichneten Leistung ins Halbfinale der Beachvolleyball-WM in Rom marschiert.

Gegen das Überraschungsduo Grzegorz Fijalek/Mariusz Prudel gewannen die Berliner souverän 2:0 (21:15, 21:16). Es war im vierten Spiel der vierte Sieg gegen die Polen, die ohne Satzverlust ins Viertelfinale eingezogen war.

"Wir haben ihnen direkt den Zahn gezogen, sie aus dem Rhythmus gebracht. Rückstände kannten die ja bisher noch nicht", sagte ein zufriedener Reckermann.

Im Halbfinale wartet am Samstagabend nun die große Chance zur Revanche gegen Alison Cerutti und Emanuel Rego. Gegen die beiden Brasilianer hatten Brink und Reckermann erst am vergangenen Wochenende im Grand-Slam-Finale von Peking knapp in drei Sätzen verloren.

Alison/Emanuel schlugen im Viertelfinale ihre Landsleute Ferramenta/Salgado.

Für das zweite Halbfinale qualifizierten sich Martins Plavins/Janis Smedins (Lettland) und Marcio Araujo/Ricardo (Brasilien), Achtelfinal-Bezwinger von Sebastian Dollinger und Stefan Windscheif.

Im Halbfinale der Frauen spielen Hana Klapalova/Lenka Hajeckova (Tschechien) gegen die Vize-Weltmeisterinnen Larissa/Juliana (Brasilien), und die Chinesinnen Xue Xen/Zhang Xi treffen auf die Olympiasiegerinnen Misty May-Treanor/Kerri Walsh.

Brink und Reckermann, die vor zwei Jahren bei ihrer ersten gemeinsamen WM-Teilnahme in Stavanger gleich den Titel gewannen, dominierten beide Durchgänge fast nach Belieben und leisteten sich jeweils nur zur Satzmitte kurze Schwächephasen. Bei einer Lufttemperatur von 31 Grad Celsius verwandelte schließlich Reckermann den zweiten Matchball zum Einzug ins Halbfinale.

"Gegen die USA war sicherlich mehr Nervenkitzel als diesmal", sagte Reckermann.

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