Die Beachvolleyball-Vizeweltmeisterinnen Karla Borger und Britta Büthe haben aufgrund des ständigen Terminchaos' harsche Kritik am Weltverband FIVB geübt.

"Das ist einfach frech und fies uns gegenüber", sagte Borger. "Die haben absolut keinen Respekt vor den Athleten", fügte ihre Partnerin Büthe an. Jüngster Grund für die Vorwürfe ist die kurzfristige Absage des Grand-Slam-Turniers in Peking.

Ob stattdessen die Open im chinesischen Xiamen (ab 23. Oktober) den lukrativeren Grand-Slam-Status erhalten, wissen die Stuttgarterinnen "schlicht noch nicht".

"Wir können einfach nichts planen", sagte Borger am Rande des "Champion des Jahres" im süditalienischen Ugento weiter, "vor allem aus finanzieller Sicht ist das richtig schlecht für uns, und das geht schon die ganze Zeit so."

Bereits am Anfang des Jahres war das Grand-Slam-Turnier in Corrientes/Argentinien abgesagt und der Saisonbeginn um einen Monat veschoben worden. Zudem wurden zuletzt Turniere in Uganda und Indien gestrichen beziehungsweise umterminiert.

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