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Maik Baumann von den Rebels (r. ) wird von Nacer Menezla (Koblenz Speedos) gestoppt © getty

Beim Europacup im Rollstuhl-Rugby gerät der Champions-League-Sieger im Endspiel ins Schlingern. London nimmt klar Revanche.

München - Die Paralympics 2010 in Vancouver waren ein voller Erfolg und machten den Behindertensport populärer. Das Interesse in der Öffentlichkeit nahm deutlich zu.

Mit dem Europacup im Rollstuhl-Rugby im Sportcenter Neuruppin in Brandenburg fand vom 08.-11.04 ein weiteres außergewöhliches Sportereignis statt.

Ausrichter waren das Hotel HausRheinsberg und die Agentur Frontcourt.

Die Donnersmarck Stiftung zu Berlin machte zum vierten Mal als Sponsor dieses Sportereignis möglich.

Rebels mit starker Leistung

Mit einer beeindruckenden Vorstellung in den drei Poolspielen und im Halbfinale gegen die finnischen Roosters sicherten sich die Rebels den Einzug ins Finale.

Konnte sich der amtierende Champions League Sieger noch im Poolspiel gegen die Londoner mit sechs Toren Vorsprung (49:43) behaupten, hatte er im Finale nicht die Spur einer Chance.

Die Londoner bezwangen ihrerseits die starken Schweden mit 48:44 im Halbfinale und gingen hochkonzentriert ins Endspiel um den Europacup 2010.

Morrison nicht zu stoppen

Von Anfang an zeigten die Spieler um Coach Hani Al Bawardi Schwächen im Spielaufbau und der Verteidigung.

Schnell gingen die Londoner in Führung und bauten diese kontinuierlich aus.

Ross Morrison konnte nicht gestoppt werden und der Low Pointer Bulbul Hussain blockierte ein ums andere Mal die Spieler der Rebels.

54:43 lautete das Endergebnis, welches viel zu hoch ausgefallen ist, so das Fazit vom enttäuschten Rebels-Kapitän Peter Schreiner.

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