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Bayer-Athlet Markus Rehm landete beim Paralympic Day bei unerreichten 6,88 m © getty

Markus Rehm springt in Leipzig weiter als der Weltrekord - aber nur inoffiziell. Birgit Kobers Rekorde sind keine Überraschung.

München ? Nur zwölf Zentimeter fehlten an der magischen Marke, den alten Weltrekord aber übertraf Markus Rehm um neun Zentimeter:

Der Weitspringer Markus Rehm trumpfte beim Paralympic Day in Leipzig mit fabelhaften 6,88 Metern auf. Da der Wettkampf auf einem Steg ausgetragen wurde, zählte das Ergebnis allerdings nicht als offizieller Weltrekord.

Doch sein fünfter Versuch unterstrich, dass sein Ziel von sieben Metern nicht aus der Luft gegriffen ist.

Mit dem stark schwingenden Steg kamen die Sportler erst nach und nach klar, besonders die Oberschenkelamputierten hatten es schwer. Am Ende standen für Vanessa Low 3,27 m zu Buche, Heinrich Popow deutete mit 5,72 m ohne Brett sein Potenzial an.

Drei Weltrekorde von Kober

Gleich drei Weltrekorde stellte in Halle Birgit Kober auf.

Bei den Werfertagen steigerte sich die Athletin von Bayer Leverkusen auf 24,48 m im Speerwerfen, 22,65 m im Diskuswerfen und 9,00 m im Kugelstoßen.

Die Leistungen beim Saisonauftakt waren aber keine Überraschung. Bereits im Trainingslager im italienischen Lana hatte Kober angedeutet, zu welchen Leistungen sie imstande ist.

Eine persönliche Bestleistung verbuchte derweil Marc Lembeck. Das Werfer von Bayer Leverkusen kam beim Himmelfahrtssportfest in Köln mit dem Speer auf stolze 45,46 m. Lembeck, den Steffi Nerius gerade auf seinen ersten Fünfkampf vorbereitet, blieb dagegen im Diskuswerfen mit 29,60 m unter seinen Möglichkeiten.

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