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Marianne Buggenhagen holte 2008 bei den Paralympics in Peking eine Goldmedaille © getty

Die querschnittsgelähmte Leichtathletin hat bei der WM in Christchurch drei Chancen auf ihre 50. internationale Medaille.

München - Bei ihrem Unternehmen 50. internationale Medaille hat Marianne Buggenhagen noch vor dem Abflug die erste schlechte Nachricht zu verdauen:

Ihr Trainer Bernd Mädler darf nicht mit zur am Donnerstag beginnenden Leichtathletik-WM nach Christchurch in Neuseeland, da die Ärzte nach einer schweren Operation ihr Okay für den 28 Stunden dauernden Flug verweigerten.

Damit muss die 57-Jährige, die bislang neun Siege bei den Paralympics feierte sowie18 WM- und fünf EM-Titel sammelte, auf die seit mehr als zehn Jahren gewohnte Betreuung verzichten. Die übernimmt nun Gerd Freitag vom Chemnitzer SV.

Rücktritt vom Rücktritt 2008

Die in Bernau lebende Berlinerin Buggenhagen tritt bei den Titelkämpfen vom 21. bis 30. Januar im Diskus- und Speerwerfen sowie im Kugelstoßen an.

Die Rollstuhlfahrerin, deren Kerndisziplin das Diskuswerfen ist, war eigentlich nach ihren fünften Paralympics in Peking von der internationalen Bühne abgetreten, doch das Wettkampffieber hatte sie schnell wieder gepackt.

Von der WM 2009 in Indien nahm die Sozialarbeiterin zwei Gold- und eine Bronzemedaille mit (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News).

Quintett aus Berlin

"Ich will sehen, ob ich auch als reife Dame noch mithalten kann und meine insgesamt 50. internationale Medaille gewinnen", sagte sie.

Buggenhagen zählt zu dem Berliner Sextett unter den 37 für Christchurch nominierten Sportlern.

Dieses komplettieren Katrin Müller-Rottgardt, die über 100 und 200 m sowie im Weitsprung antritt, Niels Stein (100 und 200 m), Matthias Schröder (200 und 400 m) und Fünfkämpfer Thomas Ulbricht.

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