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Markus Rehm durchbrach zum zweiten Mal die 7-Meter-Marke © getty

Der Weitspringer übertrifft sich selbst. Buggenhagen feiert Medaillenjubiläum. Auch drei DBS-Sprinterinnen holen Edelmetall.

Christchurch - Mit Weltrekord hat Markus Rehm bei der Behinderten-WM der Leichtathleten im neuseeländischen Christchurch die fünfte deutsche Goldmedaille gewonnen.

Der unterschenkelamputierte Schützling von Ex-Speerwurf-Weltmeisterin Steffi Nerius steigerte seine eigene Bestmarke in der Schadensklasse T44 von 6,84 m auf 7,09 m.

Rehm hatte bereits als Deutscher Hallenmeister (7,02) die 7-Meter-Marke übertroffen, doch Indoor-Leistungen zählen nicht als Weltrekord. (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News)

50. Medaille für Buggenhagen

Ihre 50. internationale Medaille gewann Marianne Buggenhagen im Diskuswerfen.

In der kombinierten Klasse war die Berlinerin einmal mehr nicht zu schlagen und erzielte 26,75 Meter bei ihrem Sieg.

Martina Willing (SG Stahl Brandenburg) belegte den vierten Platz mit 21,38 Metern.

Zwei Medaillen im Sprint

Zwei unerwartete Medaillen gab es über 100m der oberschenkelamputierten Frauen. Jana Schmidt (1 . LAV Rostock) und Vanessa Low (TSV Bayer 04 Leverkusen) sicherten sich Silber und Bronze hinter der Australierin Kelly Cartwright.

Schmidt stellte mit 17,01 Sekunden einen neuen Deutschen Rekord auf. Low lief in 17,43 Sekunden persönliche Bestzeit.

Green noch abgefangen

Im 200-Meter-Sprint der Unterschenkelamputierten Frauen gewann Katrin Green mit Saisonbestzeit die Silbermedaille.

Die Leverkusenerin hatte lange geführt bevor sie noch von der Französin Le Fur abgefangen wurde. Astrid Höfte belegte in 29,82 Sekunden Platz 6.

Bronze gab es für Fünfkämpfer Thomas Ulbricht (PSC Berlin) vor Marc Lembeck (Bayer Leverkusen). Zwar gewann Lembeck das Rennen in 4:37,70 Minuten, am Ende rettete Ulbricht mit 19 Punkten vor Lembeck Bronze.

Gelungener Auftakt

Zwei Weltrekorde hatte es zum Auftakt durch die Kugelstoßerin Birgit Kober (9,30 m/Schadensklasse F 34) und Weitspringer Heinrich Popow gegeben.

Popow schlug mit WM-Rekord von 6,23 Metern den Kaiserslauterner Wojtek Czyz (6,14 m), dreifacher Paralympics-Sieger 2006 in Athen.

Zudem dominierte Kugelstoßerin Michaela in der Klasse F44 mit 12,56 Metern.

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