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Birgit Kober erzielte bei der WM in Christchurch bereits zwei Weltrekorde © intern

Die Leverkusenerin sichert sich nach Gold im Kugelstoßen auch den Spitzenplatz beim Speerwurf - erneut mit einer Bestmarke.

Christchurch - Birgit Kober hat sich am siebten Tag der Behinderten-Weltmeisterschaften der Leichtathleten im neuseeländischen Christchurch mit einem Weltrekord ihr zweites Gold gesichert.

Die bereits im Kugelstoßen erfolgreiche Leverkusenerin, die wegen einer Ataxie im Rollstuhl sitzt, erzielte im dritten Versuch des Speerwurfs 23,54 m und gewann den kombinierten Wettkampf mit 1222 Punkten.

Kober lag bereits nach dem ersten Versuch in Führung, im dritten erreichte sie die Weltrekordweite (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News).

Bestleistung von Hermann

Auch Francis Herrmann (LC Cottbus) und die Geraerin Birgit Pohl kamen ins Finale.

Hermann erzielte im fünften Versuch eine persönliche Bestleistung von 16,40 m und landete auf dem fünften Rang.

Pohl wurde mit 15,83 m Sechste.

Schuh holt Bronze

Rolli-Schnellfahrer Marc Schuh gewann zudem im Endlauf über 400 m in 48,34 Sekunden ebenso Bronze wie Uta Strecker vom TV Wattenscheid 01 über 200 m in 38,13 Sekunden.

Schuh führte bis 300 m vor dem Ziel, wurde aber auf der Zielgeraden von Marcel Hug (Schweiz) und dem späteren Sieger Chengming (China) abgefangen.

Mit insgesamt 22 Medaillen (sieben Gold, acht Silber, acht Bronze) rangiert das deutsche Team im Medaillenspiegel unter den Top 10.

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