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Marianne Buggenhagen holte 2008 bei den Paralympics in Peking Bronze © intern

Die Grand Dame siegt bei der WM in Christchurch auch mit der Kugel. Auch über 400 m fällt für den DBS Edelmetall ab.

Christchurch - Zweites Gold für Marianne Buggenhagen, Silber für David Behre im Traumduell gegen den "Blade Runner":

Auch am achten Wettkampftag der Leichtathletik-WM im neuseeländischen Christchurch räumten die Deutschen wieder ab.

Mit 24 Medaillen (je achtmal Gold, Silber und Bronze) rangiert der DBS vor den abschließen Marathonwettbewerben auf dem neunten Platz in der Medaillenwertung.

Buggenhagen, die zuvor bereits mit dem Diskus triumphiert hatte, gewann das Kugelstoßen mit 8,48 Metern. Es war die 51. Medaille bei internationalen Wettkämpfen für den Schützling von Bernd Mädler.

Pistorius hat wieder die Nase vorn

Martina Willing von der SG Stahl Brandenburg belegte in dem kombinierten Wettbewerb mit 8,20 Metern den sechsten Platz (Jetzt auch um 12 und 13 Uhr: die SPORT1 News).

Im mit Spannung erwarteten 400-m-Finale holte sich David Behre vom TSV Bayer 04 Leverkusen das erhoffte Silber. Zudem stellte er mit 51,40 Sekunden einen neuen Europarekord auf.

An "Blade Runner" Oscar Pistorius, der vor vier Tagen erstmals seit sieben Jahren wieder in einem 100-m-Rennen das Nachsehen hatte, kam aber diesmal keiner heran.

DBS-Staffel schrammt an Medaille vorbei

Einen hervorragenden sechsten Platz erreichte Meike Hausberger (Post Telekom Trier) über 400 Meter. Die 16 jährige Schülerin steigerte sich gegen über dem Vorauf um über eine Sekunde.

Marc Lembeck belegte im Speerwurf den zehnten Rang 10. Der von Steffi Nerius betreute Bayer-Sportler stellte mit 46,99 Metern eine neue persönliche Bestleistung auf.

Bei der 4x100-m-Staffel der Amputierten schlug sich das deutsche Quartett beachtlich und lief in 45,71 Sekunden hinter Weltmeister Südafrika, den USA und Brasilien auf den vierten Platz.

Mit dieser Zeit waren Reinhold Bötzel, Heinrich Popow, Markus Rehm und Behre schneller als die deutsche Bronzestaffel bei den Paralympics in Sydney.

Bestleistung von Weldemichael und Töpfer

Über 800 m waren für Deutschland Kidisti Weldemichael und Guide Phillip Töpfer (beide SV Halle) am Start.

Nachdem die beiden kurzzeitig abreißen ließen, kämpften sie sich auf der Zielgerade wieder ans Feld heran. Die in Führung liegende Tunesierin stürzte und plötzlich tat sich eine Medaillenchance auf.

Trotz persönlicher Bestleistung von jeweils 2:31,92 Minuten gelang es den von Henny Gastel trainierten Athleten nicht mehr, auf das Podest zu laufen.

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