Die deutsche Nationalmannschaft ist bei der Fußball-Weltmeisterschaft für Menschen mit intellektuellen Beeinträchtigungen in Südafrika aus dem Titelrennen ausgeschieden.

In Polokwane kassierte die Auswahl des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) gegen Portugal eine 2:3 (0:3)-Niederlage. Somit geht es für die Elf von Bundestrainer Jörg Dittwar am Sonntag nur in die Platzierungsrunde.

Vor der bisherigen Rekordkulisse von etwa 1500 Zuschauern im Stadion von Giyane verschliefen die Deutschen um Kapitän Dino Winterich die erste Hälfte komplett. Bereits nach sieben Minuten stand es 0:2, nach einem Foul von Roberto Oliveiro im eigenen Strafraum erhöhten die Portugiesen in der 38. Minute per Foulelfmeter sogar auf 3:0.

In der Halbzeitpause fand der ehemalige Nürnberger Profi Dittwar die richtigen Worte und richtete seine Schützlinge wieder auf. Mit der Folge, dass Torjäger Wissam El Hamadi in der 58. Minute zum 1:3 traf und kurz vor Schluss (89.) nach einem an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter sogar noch zum 2:3-Anschlusstreffer einschoss. Zu mehr reichte es aber nicht mehr.

"Die erste Halbzeit war unterirdisch, aber nach dem Seitenwechsel hat die Mannschaft eine tolle Moral bewiesen", sagte Dittwar nach dem knapp verpassten Einzug in die Finalrunde.

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