Einen Weltrekord und dreimal Gold gab es zum Auftakt der Behinderten-WM im neuseeländischen Christchurch für Deutschlands Leichtathleten.

Hinzu kamen in den ersten 50 Wettbewerben zweimal Silber und einmal Bronze.

Die Leverkusener Kugelstoßerin Birgit Kober (9,30 Meter/1122 Punkte) stellte bei ihrem Titelgewinn einen F34-Weltrekord auf.

Gold hatten am Vortag zwei andere Athleten des Klubs von Steffi Nerius geholt, die nach ihrem WM-Triumph 2009 im Speerwurf und dem Rücktritt kurze Zeit danach noch engagierter als Trainerin im Behindertensport arbeitet.

Kugelstoßerin Michaela Floeth dominierte in der Klasse F44 mit 12,56 Metern (1012) und Weitspringer Heinrich Popow schlug mit WM-Rekord von 6,23 Meter den Kaiserslauterner Wojtek Czyz (6,14 Meter), dreifacher Paralympics-Sieger 2006 in Athen.

Ein zweites Silber gewann der Berliner Matthias Schröder (T12) in 50,96 Sekunden über 400 Meter, Bronze Claudia Nikoleitzik (TV Püttlingen/T36) über 200 Meter in 31,93.

Bis kommenden Sonntag sind bei den Titelkämpfen mehr als 1.000 Athletinnen und Athleten aus über 70 Nationen am Start.

Zu ihnen zählen 34 Deutsche, darunter auch die fünfmalige Paralympics-Sieger Marianne Buggenhagen. Insgesamt elf Deutsche führen in ihren Wettbewerben die Weltranglisten an.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel