Zweites Gold für den Leverkusener Heinrich Popow und erste 100-m-Niederlage bei einem Großereignis für Südafrikas "Blade Runner" Oscar Pistorius seit den Paralympics 2004 in Athen: Auch am fünften Tag der Behinderten-WM im neuseeländischen Christchurch gab es internationale Highlights und erneut vier deutsche Medaillen.

Heinrich Popow, wie Siebenkampf-Vizeweltmeisterin Jennifer Oeser Schützling von Trainer Karl-Heinz Düe, setzte damit seine Erfolgsserie fort. In der Klasse T42 triumphierte der einseitig oberschenkelamputierte Leverkusener über 100 m in 12,56 Sekunden erneut mit WM-Rekord.

Zum Auftakt hatte Popow im Weitprung mit 6,23 m den Kaiserslauterner Wojtek Czyz (6,14 m) geschlagen, 2006 in Athen als dreifacher Sieger Star der Paralympics.

100-m-Silber gewannen Katrin Green (Leverkusen) in 13,56 Sekunden über 100 m (T44) und die Erfurterin Maria Seifert (T37) in 14,24. Bronze gewann mit 11,38 m im Kugelstoßen Ulrich Iser (ABSV Halle).

Pistorius unterlag bei Zeitgleichheit von 11,34 Sekunden seinem amerikanischen Rivalen Jerome Singleton, der sich angesichts des schwindenden Vorsprungs ins Ziel warf. Bei den Paralympics 2008 in Peking hatte Pistorius das Duell noch mit 0,03 Sekunden Vorsprung gewonnen. "Er war heute einfach der Bessere", sagte Pistorius fair.

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