Speerwerferin Martina Willing hat bei der Leichtathletik-WM der Behinderten im neuseeländischen Christchurch die 18. deutsche Medaille geholt.

Am vorletzten Tag der Titelkämpfe gewann die blinde und gelähmte Brandenburgerin in der Klasse F54/55/56 Silber. Mit 22,65 Metern kam die 51-Jährige auf 961 Punkte. Der Sieg ging an die Tunesierin Hania Aidi, die für ihre 17,27 Meter 1001 Punkte bekam und damit einen von sieben Weltrekorden am sechsten Wettkampftag aufstellte.

Jeweils bereits ihren dritten WM-Titel in Neuseeland gewannen der Brite David Weir über 5000 Meter in 10:48,43 Minuten und die Brasilianerin Yunidis Castillo über 400 Meter in 57,67 Sekunden.

Vor den letzten Konkurrenzen liegt Deutschland im Medaillenspiegel mit je sechsmal Gold, Silber und Bronze auf Platz zehn, es führt China mit 43-mal Edelmetall (13-19-11).

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