Mit einem Skandal sind die Leichtathletik-Weltmeisterschaften der Behindertensportler in Christchurch/Neuseeland zu Ende gegangen.

Weil der Veranstalter entgegen der Absprache keinen abgesperrten Kurs zur Verfügung stellte, weigerten sich einige Athletinnen und Athleten, an den Start zu gehen.

Beim Rollstuhl-Marathon der Frauen starteten letzendlich nur vier Athletinnen. Deutsche Starter gehörten von vornherein nicht zum Starterfeld.

Während der gesamten Titelkämpfe errangen die 34 Athleten des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) jeweils acht Gold-, Silber- und Bronzemedaillen und mit insgesamt 24 Podestplätzen acht weniger als bei der vorherigen WM 2006 in Assen.

Im Medaillenspiegel belegte Deutschland nur Rang neun.

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