Katarina Witt traf am Mittwoch in Berlin rund 200 Teilnehmer des Bundesfinals "Jugend trainiert für Paralympics".

Die Vorsitzende des Kuratoriums der Bewerbungsgesellschaft München 2018 sprach dabei mit dem Präsidenten des Deutschen Behindertensportverbands, Friedhelm Julius Beucher, und dem Vorsitzenden der Deutschen Behindertensportjugend, Norbert Fleischmann.

"Die Schülerinnen und Schüler haben ein beeindruckend hohes sportliches Niveau", sagte Witt.

"Darunter finden sich sicher Talente, die in naher Zukunft bei Paralympischen Spielen starten können. Die Initiative diese Jugendlichen zu fördern und damit auch die Beachtung ihres Sports in der Gesellschaft, finde ich fantastisch", äußerte Witt.

Die zweimalige Olympiasiegerin erklärte 28 Tage vor der Entscheidung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) über den Olympia-Gastgeber 2018 im südafrikanischen Durban: "Olympische Winterspiele und Paralympische Winterspiele in Deutschland würden den Behindertensport sehr fördern."

Witt hofft, dass sich München am 6. Juli gegen den Rivalen Pyeongchang/Südkorea und Außenseiter Annecy/Frankreich durchsetzt.

In Berlin werden die Sommerfinals "Jugend trainiert für Paralympics" ausgetragen in den Sportarten Leichtathletik, Tischtennis, Rollstuhlbasketball und Schwimmen.

Unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulff treten 27 Mannschaften aus 12 Bundesländern an.

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