Die IPC Schwimm-Europameisterschaft 2011 in Berlin ist am Samstag mit 26 Entscheidungen in der Halle zu Ende gegeangen. Endgültig beendet werden die Meisterschaften dann am Sonntag mit den 5-Km-Open-Water-Wettbewerben auf der Regattastrecke in Berlin-Grünau.

Bei den 26 Finals vom Samstag ging nochmal ein Medaillenregen auf das deutsche und das Berliner Schwimmteam nieder. Insgesamt konnte der deutsche Medaillenspiegel um eine Gold-, drei Silber- und drei Bronze-Medaillen verbessert werden.

Mit acht Mal Gold, 14 Mal Silber und elf Mal Bronze belegt das Team Deutschland Rang sechs im Medaillenspiegel, der klar von der Ukraine, Großbritannien und Spanien angeführt wird. Damit sind die Niederlande, die Platz 5 belegen, auch am letzten Wettkampftag nicht mehr durch Deutschland zu verdrängen.

Berlins Goldlady Daniela Schulte vom Berliner Schwimmteam/PSC Berlin erschwamm am siebten Tag in ihrem siebten Rennen ihre siebte Medaille bei diesen Heimmeisterschaften.

Mit 2:55.36 über 200m Lagen verwies die Welt- und Europarekordhalterin auf dieser Strecke ihre Dauerkonkurrentin Cecilia Camellini aus Italien auf den zweiten Platz. Rang drei belegte die Französin Stephanie Douard.

Mit vier Mal Gold, ein Mal Silber und drei Mal Bronze ist die 29-jährige Daniela Schulte die herausragende deutsche Athletin dieser EM.

Überraschendes Silber konnte Sebastian Iwanow (Berliner Schwimmteam/TSV Bayer 04 Leverkusen) über 100m Freistil S6 holen.

In den abschließenden vier mal 100-m-Lagenstaffeln der Männer kam Deutschland auf Rang sechs. Es gewann Russland vor der Ukraine und Großbritannien.

Die deutsche vier mal 100-m-Lagenstaffel der Frauen, mit der die Europameisterschaften in der Halle beendet wurden, belegte Rang 6. Es siegten die Frauen aus Großbritannien vor Russland und Spanien.

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