Das Beste kommt zum Schluss: Gerd Schönfelder ist in Köln nach dem Ende seiner aktiven Karriere als Ski-Rennfahrer noch einmal zum Behindertensportler des Jahres gekrönt worden.

Es ist bereits das dritte Mal, dass der Oberpfälzer mit der renommierten Auszeichnung geehrt wurde - diesmal für zwei Weltmeistertitel und insgesamt sechs Medaillen bei den Weltmeisterschaften 2011 in Sestriere.

Der 41-Jährige, der 1989 bei einem Zugunglück einen Arm verlor, ist mit 16 Goldmedaillen der erfolgreichste deutsche Sportler in der Geschichte der Paralympics.

Bei den Frauen siegte Anna Katharina Schaffelhuber. Die erst 18 Jahre alte Monoskifahrerin holte in Sestriere drei Gold- und eine Silbermedaille und avancierte damit nach ihrer überraschenden Bronzemedaille bei den Paralympischen Spielen 2010 in Vancouver zur Nachwuchshoffnung des Deutschen Behindertensportverbands (DBS).

Als bestes Team wurde die Rollstuhlbasketballmannschaft der Frauen ausgezeichnet, die ihren Titel bei der Europameisterschaft in Nazareth zum sechsten Mal verteidigen konnten.

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