Auszeichnung für die Bayer AG und den DFB: Das Integrationsprogramm "Einfach Fußball" zählt zu den Siegern im Wettbewerb "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet worden.

Die Initiative zählt somit als "Ausgewählter Ort 2012" zu den zukunftsweisendsten Ideen des Landes.

In ihrem Pilotprogramm fördern Bayer und DFB die Teilnahme am Vereinsfußballsport für Kinder und Jugendliche mit Behinderung.

In dem Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Christian Wulff steht, werden jährlich 365 Projekte und Ideen prämiert, die einen nachhaltigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands leisten.

Veranstaltet wird er seit 2006 unter anderem von der Standort-Initiative "Deutschland - Land der Ideen".

Aus rund 2100 Bewerbungen wurden in sechs Kategorien die 365 richtungsweisendsten Zukunftsideen des Landes ausgewählt.

Die Preisträger sind nach Ansicht der Juroren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Medien "Indikatoren für die ausgeprägte Innovationskultur Deutschlands und Spiegelbild bedeutender Zukunftstrends".

"Es ist eine besondere Anerkennung, bei diesem Wettbewerb für unser gemeinsames Engagement mit dem DFB ausgezeichnet zu werden", freut sich Michael Schade, Leiter der Unternehmenskommunikation von Bayer.

"Das Programm bietet Mädchen und Jungen mit Behinderung die Möglichkeit, im gesellschaftlich wichtigen Bereich "Vereinsleben" teilzuhaben. Mit 'Einfach Fußball' haben wir unserem traditionellen Engagement im Behindertensport eine neue Facette hinzugefügt, die aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen aufgreift."

Zu den Unterstützern des Projekts zählt auch der ehemalige Leverkusen-Profi Hanno Balitsch, der 2010 die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Im Programm "Einfach Fußball" kooperieren Bayer und die DFB-Stiftung Sepp Herberger mit Fußballvereinen, die ein regelmäßiges Training für Mädchen und Jungen mit einer geistigen oder Lern-Behinderung innerhalb des normalen Vereinssportbetriebes anbieten.

Dabei arbeiten die Clubs eng mit Förderschulen zusammen. Ziel der Initiative ist es, mehr Jugendlichen mit Behinderung den Zugang zum Vereinsfußball und damit die selbstverständliche Teilnahme und gleichberechtigte Teilhabe am organisierten Breitensport zu ermöglichen.

13 Vereine bieten das Pilotprogramm an. Rund 200 Mädchen und Jungen mit Behinderung spielen Woche für Woche "Einfach Fußball".

Um Erfahrungen über die Zusammenarbeit von Schule und Verein zu gewinnen und "Einfach Fußball" auf seine nachhaltige Umsetzbarkeit zu prüfen, werden alle gebildeten Kooperationen vom FIBS e.V. (Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport, Deutsche Sporthochschule Köln) begleitet.

Am Ende der wissenschaftlichen Projektbegleitung soll ein Leitfaden für das Angebot von "Einfach Fußball" entwickelt werden.

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