Die deutschen Medaillengewinner dürfen sich bei den Paralympischen Spielen in London auf höhere Prämien freuen.
Dies gab Michael Ilgner, Vorstandsvorsitzender der Sporthilfe, im Interview mit der "Sport Bild" bekannt.
Im Gegensatz zu den letzten Paralympics von Peking gebe es für Gold 7500 statt 4500 Euro, für Silber 5000 statt 3000, und für Bronze 3000 statt 1500 Euro.
Diese Annäherung an die Prämien der nichtbehinderten Sportler sei vor allem den Geldern der Deutschen Fußball-Liga und der Bundesliga-Stiftung zu verdanken.
"Der Behindertensportverband hatte den Wunsch, dass die Paralympics-Prämien 60 bis 70 Prozent der Olympia-Prämien ausmachen. Immerhin haben wir 50 Prozent geschafft", sagte Ilgner.
Für die deutschen Olympia-Starter hatte es in London 15.000 Euro für den Gewinn einer Goldmedaille gegeben.
Der viermalige Paralympics-Sieger Wojtek Czyz erneuerte trotz der Erhöhung seine Kritik an den Prämien:
"Das können sie sich sparen, so lange es nicht 15.000 Euro sind. Eine Erhöhung ist keine Anerkennung für unsere Leistungen. Da hätten sie das Geld besser gespart und woanders eingesetzt", sagte der 32 Jahre Leichtathlet der "Bild".

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