Das Anti-Doping-Gericht des italienischen Olympischen Komitees hat Radfahrer Fabrizio Macchi freigesprochen.

Die italienische Anti-Doping-Agentur CONI hatte gegen Macchi, der wegen mutmaßlicher Verbindungen zum umstrittenen Dopingarzt Michele Ferrari von den Paralympics in London ausgeschlossen worden war, eine achtmonatige Sperre beantragt.

Trotz des Freispruchs bleibe die Verbitterung über die verpassten Paralympics groß, sagte Macchi. Der 42-Jährige stand auf einer Liste von 70 Athleten, die laut Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Padua Kontakte zum skandalumwitterten Arzt pflegten.

Zuletzt hatte Alex Schwazer, 2008 in Peking Olympiasieger über 50 Km gehen, Kontakte zu Ferrari zugegeben. Schwazer war vor London positiv auf Epo getestet worden.

Staatsanwalt Benedetto Roberti ermittelt seit zwei Jahren gegen Ferrari, der 2004 wegen Sportbetrugs eine Bewährungsstrafe erhalten hatte. 2006 belegte ihn der italienische Radsportverband mit einer lebenslangen Sperre.

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