vergrößernverkleinern
Ein gutgelaunter US-Präsident: Barack Obama beim Empfang der San Antonio Spurs im Weißen Haus. © getty images

Ein kleiner Comedian, der scheint an Barack Obama in der Tat verloren gegangen zu sein. Zumindest wenn es darum geht, den amtierenden NBA-Champion, die San Antonio Spurs, zu empfangen. Selbst vor Witzen über deren Durchschnittsalter machte er keinen Halt.

Schließlich weiß auch Barack Obama (53): Die San Antonio Spurs sind mit Abstand das älteste Team der Liga. Ein guter Grund also, in seiner Rede mal ein bisschen in diese Kerbe zu hauen. Er sei ja bekanntermaßen eigentlich Bulls-Fan und tue sich daher schwer damit, ein anderes Team im Weißen Haus zu feiern. Doch irgendwie könne man die Spurs ja nicht nicht mögen, erklärte der US-Präsident seinen lachenden Zuhörern - und war damit noch längst nicht am Ende seiner Späße angelangt.

"Zuallererst: Sie sind alt", witzelte Barack Obama fröhlich weiter. Für ihn als alten Mann fühle es sich gut an, zu wissen, dass auch ältere Semester in der Lage seien, in einem Sport für junge Leute Erfolg zu haben. Einen Spruch in Richtung Tim Duncan konnte er sich daher dann wohl auch nicht wirklich verkneifen. Dieser habe ja auch schon etwas Grau im Haar, ebenso wie vermutlich einige andere Spieler. "Es gibt einen Grund, warum das Trikot Schwarz und Silber ist", stichelte Barack Obama, nicht ohne auch auf sein eigenes ergrautes Haupthaar hinzuweisen.

2,11-Hüne Tim Duncan ist mit 38 Jahren noch vor Matt Bonner der älteste Spieler im Spurs-Kader. Doch auch der Rotschopf der Spurs bekam sein Fett weg. Ihm sei zu Ohren gekommen, dass Matt Bonner ein Sandwich-Blogger namens "Red Mamba" sei. "Wie kann man so jemanden nicht mögen?", so Barack Obama. Alles in allem hatte der Staatsmann also anscheinend eine Menge Spaß dabei, die Spurs genüsslich durch den Kakao zu ziehen - auch wenn er auf die Bulls verzichten musste.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel