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Donald Sterling lässt momentan nichts unversucht, um seine rassistischen Aussagen vergessen zu machen. © Getty Images/NBA

Nächstes Kapitel im Rassismus-Skandal um Donald Sterling - allerdings ein versöhnliches. In L.A. besuchte der Noch-Besitzer der Clippers eine Kirche, in der mehrheitlich afro-amerikanische Gläubige beten.

Da arbeitet aber jemand fleißig an seinem Image. Wie "TMZ" berichtet, erschien Donald Sterling (80) zu einem Gottesdienst in einer größtenteils von Afro-Amerikanern besuchten Kirche und nahm die kompletten zwei Stunden an der Zeremonie teil.

Etwa 30 Menschen sollen dem Bericht nach in der Kirche gewesen sein. Ein Mitglied der Kirchengemeinde verließ jedoch mit seinen Kindern umgehend die heilige Stätte, nachdem er den prominenten Besucher entdeckt hatte, heißt es. Zur Sicherheit vor etwaigen negativen Reaktionen befand sich Clippers-Besitzer Donald Sterling in der Obhut von Bodyguards. Während sich einige Kirchengänger über die Aktion geärgert haben sollen, seien andere offenbar bereit gewesen, dem Milliardär zu vergeben - vergessen wollten sie jedoch nicht.

Einige Tage zuvor war bekannt geworden, dass der ehemalige Microsoft-Chef Steve Ballmer (58) offenbar mit seinem Kaufantrag für die L.A. Clippers durchgekommen war. Noch ist jedoch nicht klar, ob Donald Sterling den Deal noch platzen lassen kann. Auch müssen noch 75 Prozent der restlichen NBA-Besitzer dem Verkauf zustimmen. Aufgrund von rassistischen Aussagen wurde Sterling lebenslang von der NBA gesperrt und soll zu einem Verkauf des NBA-Teams gezwungen werden.

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