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Hat die Auseinandersetzung zwischen der NBA und Donald Silver nun ein Ende gefunden? © Getty Images/AFP/Robyn Beck

Offenbar hat Donald Sterling seine Milliarden-Dollar-Klage gegen die NBA zurückgezogen. Dem Verkauf der Los Angeles Clippers an den ehemaligen Microsoft-Boss Steve Ballmer würde demnach nichts mehr im Wege stehen.

Die Posse um Donald Sterling (80) und die NBA steht scheinbar kurz vor dem Abschluss. Wie "The Hollywood Reporter" berichtet, soll der umstrittene Unternehmer nicht mehr vorhaben, die Liga auf eine Milliarde Dollar Schadenersatz, umgerechnet über 700 Millionen Euro, zu verklagen. Innerhalb der nächsten zwei Tage soll die Rücknahme der Klage abgewickelt werden, dies bestätigte der Anwalt des schwerreichen Geschäftsmanns.

Die NBA versucht den Clippers-Boss seit Wochen zu einem Verkauf des Teams zu zwingen, da er aufgrund rassistischer Aussagen als Besitzer nicht mehr tragbar sei. Der Beschuldigte betonte in den vergangenen Tagen, dass durch einen Zwangsverkauf der Preis für die Franchise gedrückt werden würde, und empfand die Einmischung von Commissioner Adam Silver (52) und der Liga als unerlaubten Eingriff in den Markt. Der Aussage seines Anwalts zufolge wolle Donald Sterling nun aber alles auf sich beruhen und die Klage fallen lassen.

Der Anwalt erklärte zusätzlich, dass sein Mandant davon ausgehe, die von der NBA verhängte Strafe von rund 1,85 Millionen Euro nicht zahlen zu müssen. Laut "TMZ Sports" steht dem Verkauf der Clippers an Steve Ballmer (58) nun nichts mehr im Wege - die Abwicklung wird daher in den nächsten Tagen erwartet.

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