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Linksausleger Marco Huck beendete seinen 25. Sieg mit dem 20. K.o. © getty

Marco Huck hat in Bamberg keine Probleme mit "Ersatzgegner" Vitali Rusal und verteidigt seinen EM-Titel im Cruisergewicht.

Profiboxer Marco Huck hat seinen EM-Titel im Cruisergewicht erfolgreich verteidigt.

Der Bielefelder setzte sich in Bamberg gegen den Ukrainer Vitali Rusal durch technischen K.o. in der fünften Runde durch und feierte damit in seinem 26. Profikampf den 25. Sieg.

Der 28-jährige Herausforderer musste in seinem 24. Profikampf dagegen erstmals als Verlierer den Ring verlassen.

Rusal war kurzfristig als Huck-Gegner eingesprungen, nachdem die ursprünglich geplante Pflichtverteidigung gegen Firat Arslan (Süßen) geplatzt war.

Das deutsch-deutsche Duell musste vertagt werden, da sich Ex-Weltmeister Arslan im vergangenen Monat verletzt hatte.

Huck hält was er verspricht

Huck begann den Kampf temporeich und ließ Rusal damit keine Möglichkeit seine Taktik anzuwenden.

Dass er sich nicht zu lange mit seinem "Ersatzgegner" beschäftigen wollte, war schnell zu sehen. Bereits in Runde 2 war Rusal von Hucks Schlägen gezeichnet.

Seiner Versprechung, den Ukrainer "vernichten" zu wollen, kam er dann in der 5. Runde nach: Rusal wird zuerst noch angezählt, direkt danach beendet "Käptn'n Huck" jedoch mit einer Rechten den Fight endgültig. (Huck: "Vernichten" und unterhalten)

"Zu oft mit der Brechstange"

Marco Huck, der einen taktisch guten Fight ablieferte, sagte zu seinem Kampf: "Es lief sehr gut. Es hat schwer angefangen, bei dieser Hitze. Mein Trainer hat mich aber motiviert, dass ich mich durchbeiße. Ich versuche es zu oft mit der Brechstange. Aber ich habe alle Vorausstzungen, um Weltmeister zu werden."

Rusal zeigte sich enttäuscht von seinem Kampf, versprach aber zurück zu kommen.

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