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Cindy Metz freut sich mit ihrem Trainer Mladen Steko (r.) über den Meistertitel © SPORT1

Bei ihrer Rückkehr vom Burger-Restaurant in den Boxring holt sich Cindy Metz auf Anhieb den deutschen Meistertitel.

Von Jürgen Blöhs

München - Vor drei Wochen hat Cindy Metz ihre Lehre beim Burger-Imperium hingeschmissen und sich die Box-Handschuhe wieder übergestreift.

Mit Erfolg: Am Wochenende bewies die 21-Jährige, dass sie nichts verlernt hatte. Mit 17 war sie jüngste Deutsche Meisterin aller Zeiten geworden, ein Rekord, der heute noch seine Gültigkeit hat, und nun kehrte Metz bei den nationalen Titelkämpfen auf den Thron zurück.

Im Halbfinale wieder voll da

Mit einem 11:7-Punktsieg über die Offenbacherin Alessandra Sieber war die Münchnerin ins Turnier gestartet.

Im Halbfinale war die Nervosität dann abgestreift. Jessica Sperlich aus Ibbenbühren wurde in der dritten Runde angezählt und entging in der Folge einem K.o. nur, weil aus Sperlichs Ecke das Handtuch flog.

Konditionell voll da

Im Finale der Klasse bis 54 kg zeigte die von Pavlica und Mladen Steko trainierte Kämpferin dann, dass sie trotz der kurzen Vorbereitungsphase konditionell voll da ist. Sie beherrschte ihre Gegnerin Lisa Kempin aus Mönchengladbach von Beginn an und holte sich am Ende mit 19:7 Punkten den Titel.

"Ein starkes Comeback", lobte Trainer Mladen Steko. "Im Halbfinale sah man, dass es bei Cindy Klick gemacht hat und sie boxte auf einmal wie früher."

Und damals wurde ihr eine große Profi-Karriere prophezeit.

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