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Im Jahr 2008 besiegte Alexander Dimitrenko Luan Krasniqi in der dritten Runde durch K.O. © getty

Der Ukrainer Alexander Dimitrenko sieht seinen WM-Fight gegen Eddie Chambers nur als Zwischenstation. Sein Trainer Fritz Sdunek warnt.

Hamburg - Eddie Chambers vor den Fäusten, aber WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko schon im Kopf - am Vorabend seines 27. Geburtstags kämpft Alexander Dimitrenko am Samstag in Hamburg um einen WM-Fight gegen sein einstiges Vorbild (Super-Kampf Klitschko vs. Walujew rückt näher).

"Ich bin fit, ich bin bereit, eigentlich kann nichts schiefgehen, denn meine beste Zeit fängt gerade an", sagt der in 29 Kämpfen unbesiegte Ukrainer.

Zu Beginn seiner Karriere diente er dem berühmten Landsmann noch als Sparringspartner.

Dimitrenkos Trainer Fritz Sdunek warnt seinen Schützling jedoch davor, zu früh an das Duell um den Schwergewichts-Gürtel der WBO zu denken:

"Chambers ist die bislang größte Herausforderung für Sascha. Er darf nur diesen Kampf im Kopf haben, der ist schwer genug."

Auch der 27 Jahre alte Chambers stand schon einmal bei der International Boxing Federation (IBF) dicht vor einem WM-Kampf, ehe er im vergangenen Jahr gegen den Russen Alexander Powetkin seine bislang einzige Niederlage kassierte.

Kentikian und Graf im Vorfeld

Im Vorprogramm verteidigen gleich zwei weibliche Kämpferinnen ihre WM-Titel.

"Killer Queen" Susianna Kentikian aus Hamburg boxt im Fliegengewicht gegen die Argentinierin Carolina Gaite (41438DIASHOW: Killer-Queen kennt keine Gnade).

Im Junior-Bantamgewicht, also eine Gewichtsklasse höher, fordert Terri Lynn Cruz aus den USA die Championesse Alesia Graf heraus.

Siegen allein reicht aber für Kentikian und Graf nicht, denn zusammen mit Ina Menzer aus Mönchengladbach streiten sie um die Rolle der Nachfolgerin von Regina Halmich, die das Frauenboxen im deutschen Fernsehen überhaupt erst salonfähig gemacht hat.

Darüber entscheiden Action im Ring und die daraus resultierende Popularität beim TV-Publikum.

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