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Seinen ersten WM-Kampf verlor Brähmer nach Punkten gegen Hugo Garay © getty

Mehrere Male schickt Jürgen Brähmer den Polen Aleksy Kuziemski auf die Bretter. In der elften Runde steht sein Sieg dann fest.

Budapest - Profiboxer Jürgen Brähmer darf sich Interimsweltmeister des Weltverbandes WBO nennen.

Der Halbschwergewichtler aus Schwerin bezwang in Budapest den Polen Aleksy Kuziemski durch technischen K.o. nach 39 Sekunden der elften Runde.

Der 30-Jährige darf nach seinem 34 Sieg im 36. Profikampf nun seinen 35 Jahre alten Stallgefährten Zsolt Erdei (Ungarn) herausfordern, der den Titel der WBO seit Januar 2004 trägt (Alle Box-News).

"Ich bin noch lange nicht da, wo ich hin will. Er war ein schwerer Gegner, war schwer zu treffen. Ich wollte mehr mit der Führungshand punkten, dann musste ich mich umstellen. Er hat eine sehr schnelle Rechte", sagte Jürgen Brähmer selbstkritisch.

"Noch nicht da, wo ich hin will"

Brähmer schlug den Polen in der zweiten, dritten und fünften Runde mit seiner harten linken Schlaghand nieder, bevor er in der elften einen weiteren Volltreffer mit seiner harten Linken landete. Kuziemskis Trainer Artur Grigorian warf anschließend das Handtuch.

Der 32-jährige Kuziemski, der ebenfalls bei der Universum Box-Promotion in Hamburg unter Vertrag steht, musste damit im 18. Kampf seine erste Niederlage hinnehmen.

Brähmer nutzt erst die zweite Chance

Brähmer nutzte seine Chance auf den zweiten Griff nach einem WM-Gürtel. Im November 2008 unterlag er in seinem ersten WM-Kampf um den Titel der WBA dem Argentinier Hugo Hernan Garay.

Der Kampf gegen Erdei soll Ende Dezember ausgetragen werden.

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