vergrößernverkleinern
Vitali Klitschko bereitet sich mit Coach Fritz Sdunek (l.) in L.A. auf den Kampf vor © getty

Vitali Klitschko ist im WM-Kampf gegen US-Profi Chris Arreola auf den schnellen K.o. aus. Doch auch der tritt selbstbewusst auf.

Los Angeles - Die Vorbereitung ist fast abgeschlossen, der Gegner bis ins letzte Detail analysiert und der vorzeitige Sieg fest eingeplant.

Vor dem großen Showdown gegen Chris Arreola am Sonntag in Los Angeles befindet sich Weltmeister Vitali Klitschko in Knockout-Laune.

Sein Herausforderer nennt sich "Nightmare", sorgt bei dem Ukrainer aber keinesfalls für Albträume. Klitschko ist gerüstet und kennt schon vor der Verteidigung seines WBC-Titels keine Gnade.

"Ich bin bereit, über zwölf Runden zu kämpfen und konditionell perfekt vorbereitet. Aber ich glaube nicht, dass der Kampf so lange dauern wird. Wenn ich die Fehler von Chris Arreola sehe, werde ich sie sofort nutzen und ihn zu Boden schicken", sagt der Champion im Schwergewicht.

Sechs Wochen Vorbereitung

Für den Kampf vor 17.000 Zuschauern im ausverkauften Staples Center hat sich Klitschko rund sechs Wochen lang in Form gebracht.

Der Schweiß floss in Strömen, jeder Muskel in Klitschkos Körper ist perfekt definiert.

Trainer Fritz Sdunek hat seinen Schützling immer wieder angetrieben. Besonders im Ausdauerbereich und an der Beweglichkeit wurde gearbeitet.

In den ersten Runden gefährlich

"Arreola wird in den ersten Runden kreuzgefährlich sein und versuchen, Vitali zu überrumpeln", meint Sdunek. Er glaubt jedoch nicht, dass der in 27 Profikämpfen noch ungeschlagene Amerikaner die Kondition hat, "um über eine längere Distanz zu gehen".

Klitschko sei dagegen in einer Top-Verfassung.

"Vitali ist wesentlich stärker als bei den vergangenen beiden Kämpfen. Ich bin sehr zufrieden und denke, dass wir den besten Vitali Klitschko der letzten Zeit sehen werden", sagt der Coach.

Sieben Sparringspartner

Sdunek wohnte in den vergangenen Wochen sogar in Klitschkos Villa in Bel Air und wich dem Weltmeister vor der Pflichtverteidigung seines Titels nicht von der Seite.

"Wir hatten aber getrennte Schlafzimmer", meint Klitschko augenzwinkernd und fügt dann wieder ernst und konzentriert hinzu: "Wir haben all unsere Trainingspläne erfüllt, nun möchte ich meine Form im Ring präsentieren."

Auch anfängliche Schwierigkeiten, Arreolas Stil entsprechende Sparringspartner zu finden, wurden aus dem Weg geräumt. "Am Ende haben mir sieben Leute geholfen, mich auf den Kampf vorzubereiten", berichtet Klitschko.

"Klitschkos Zeit ist vorbei"

Arreola, der zumindest optisch nicht ganz an die Fitness seines zehn Jahre älteren Kontrahenten heranreicht, will sich von diesem Säbelrasseln nicht einschüchtern lassen und kontert selbstbewusst.

"Klitschkos Zeit ist vorbei. Ich weiß, dass ich eine echte Chance habe, ihn zu bezwingen. Ich bin in einer verdammt guten Verfassung", sagt der 28-Jährige.

Zum Forum - jetzt mitdiskutieren Zurück zur Startseite

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel