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Während seiner Karriere als Amateur konnte Felix Sturm 113 von 122 Kämpfen gewinnen © imago

Der Rechtsstreit zwischen dem WBA-Weltmeister und Universum spitzt sich zu. Sturm hat schon rechtliche Schritte eingeleitet.

Hamburg - Der Streit zwischen Mittelgewichtsweltmeister Felix Sturm und der Hamburger Universum Promotion spitzt sich zu und wird aller Voraussicht nach vor Gericht enden.

"Wir werden keine Boxkämpfe dulden, die unter Verstoß gegen unsere vertraglichen Exklusivrechte durchgeführt werden", teilte Universum am Montag mit, "Universum wird alle gebotenen gerichtlichen Schritte wahrnehmen, um sicherzustellen, dass Felix Sturm seinen bis 2012 dauernden Exklusiv-Vertrag bei Universum zu erfüllen hat."

Sturm reicht Klage ein

Sturm hatte im August seinen Vertrag beim Unternehmen des Hamburger Promoters Klaus-Peter Kohl gekündigt und will sich künftig selbst vermarkten.

Der Leverkusener erkennt eine einseitige Option auf eine Verlängerung des Vertrages um drei Jahre nicht an. Er hat deshalb bei Gericht eine Feststellungsklage über das Ende seines Vertrages bei Universum eingereicht.

Ein Angebot über eine im November bzw. Dezember 2009 durchzuführende freiwillige Verteidigung seines WBA-Titels hatte er verweigert.

Pflichtverteidigung gegen Golowkin

Der Verband hat Sturm laut Universum aufgefordert, bis April eine Pflichtverteidigung gegen den Kasachen Gennady Golowkin durchzuführen, der ebenfalls bei Universum unter Vertrag steht.

"Universum hat Herrn Sturm aufgefordert, die betreffenden Modalitäten mit Universum zu klären, damit dieser Kampf vertragsgemäß und entsprechend der WBA-Regularien durchgeführt werden kann", teilt das Unternehmen mit.

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