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Felix Sturm hat 33 seiner bisher 36 Profi-Kämpfe gewonnen © getty

Der Weltmeister will im Zoff mit Universum nicht mehr für den Hamburger Boxstall antreten. Eher tritt er den Titel freiwilllig ab.

Hamburg - Der Vertragsstreit zwischen WBA-Mittelgewichtsweltmeister Felix Sturm und dem Hamburger Boxstall Universum Box-Promotion geht in die nächste Runde:

Sturm lehnte es in einer eidesstattlichen Versicherung vor einem Hamburger Gericht ab, zu der vom Weltverband geforderten Titelverteidigung gegen Pflichtherausforderer Gennady Golowkin für Universum anzutreten.

Damit droht dem 31-Jährigen der Verlust seines WM-Titels.

Universum hatte vor Gericht beantragt, Sturm im Wege einer einstweiligen Verfügung zu untersagen, den Kampf gegen Golowkin ohne Mitwirkung von Universum zu vereinbaren und auszutragen.

Universum pocht auf Vertragsoption

Sturm hatte Ende des Jahres seinen auslaufenden Vertrag mit dem Hamburger Stall nicht verlängert und will sich zukünftig selbst vermarkten. Er hat mittlerweile einen eigenen Stall gegründet.

Universum pocht jedoch auf eine einseitige Vertragsoption, die eine Verlängerung des Vertrages um drei Jahre vorsieht.

Universum hat diese Option gezogen.

Gerichtsverhandlungen dauern an

Vor dem Landgericht Hamburg ist deshalb noch ein Hauptsachverfahren anhängig, mit dem Felix Sturm feststellen lassen will, dass sein Vertrag mit Universum aufgrund seiner fristlosen Kündigung vom 4. August 2009 beendet worden ist.

Universum hat hiergegen am 28. Januar 2010 Widerklage erhoben, auf deren Grundlage Sturm dazu verurteilt werden soll, an der Vereinbarung und Durchführung der von Universum zu beschaffenden Boxkämpfe mitzuwirken und eigenmächtige Verhandlungs- und Wettkampfaktivitäten zu unterlassen.

Mit einer Entscheidung ist erst in einigen Monaten zu rechnen.

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