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Hoffmanns Zwei-Jahres-Sperre wegen Steroid-Dopings von 2007 wurde nach zehn Monaten aufgehoben © getty

Nach Vaterschaftsjahr will Timo Hoffmann gegen einen K1-gestählten Holländer Reklame machen. Beim Wiegen kommt es zum Eklat.

München - Ein Jahr lang hatte Timo Hoffmann die Boxhandschuhe beseite gelegt, um sich im Babyjahr um seine kleine Tochter zu kümmern.

Jetzt will die "Deutsche Eiche" wieder angreifen und kehrt auf der Landesgartenschau in Aschersleben zurück in den Ring. "Meine Mission ist noch nicht erfüllt", sagt der 35-Jährige, für den der Open-Air-Fight gegen den Niederländer Harry Duiven Jr. (ab 22 Uhr live im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) nur Durchgangsstation sein soll. (Alle Box-News)

Im zweiten Hauptkampf verteidigt Weltmeisterin Ramona Kühne ihren WIBF-Titel im Superfedergewicht gegen Dahianna Santana aus der Dominikanischen Republik und greift dabei nach den vakanten WM-Titeln der WBO und WBF.

Eklat vor den Fotografen

Hoffmann hat sich ein vielseitiges "Tulpen-Talent" ausgesucht, um für sich Reklame zu betreiben: Der 22-jährige Duiven Jr. war mit seinen 22 Jahren bereits als Kickboxer unterwegs, gewann 16 seiner 17 K1-Kämpfe.

Im Full-Contact und im Free-Fight scheute er keine Auseinandersetzung. Und das bekam Hoffmann bereits beim Wiegen am Donnerstag zu spüren, als der 111-Kilo-Mann für einen Eklat sorgte.

Er schubste die "Deutsche Eiche" vor den Fotografen quer durch den abgesperrten Bereich. Sicherheitsleute griffen jedoch sofort ein und bändigten den aufgeregten Holländer.

Höchstens zehn Runden

Im auf zehn Runden angesetzten Fight will sich Hoffmann, der dreimal vergeblich um einen EM-Titel boxte, revanchieren. (Taumelnde "Eiche" vor dem Aus)

"Ich will ganz oben anklopfen und mitmischen", sagt der Sachsen-Anhaltiner vor seinem 47. Profikampf seit 1997.

Duiven steigt mit einer Bilanz von 14 Siegen aus 21 Kämpfen in den Ring. Er boxte bereits als Profi um die WBC-Junioren-Weltmeisterschaft.

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